Rede der Landesvorsitzenden Birke Bull
3. Tagung des 3. Landesparteitages am 17. November 2012
Es gilt das gesprochene Wort -
Liebe Genossinnen und liebe Genossen!
Demokratie lebt vom Widerspruch.
Demokratie braucht den Widerspruch.
Sie braucht den Widerspruch von betroffenen Menschen, wie den der Beschäftigten bei S-Direkt, die 16 Wochen lang – 117 lange Tage also – mit einer beeindruckenden Geschlossenheit und viel viel Mut für einen halbwegs angemessenen Tarifvertrag gestreikt haben. Sie haben damit ein politisches Signal gesetzt – ein Signal des Aufbruchs.
Denn: „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt.“
Die parlamentarische Demokratie traf auf den Widerspruch der Erzieherinnen, die den Ganztagsanspruch für die Kinder erwerbsloser Eltern und eine Verbesserung ihrer pädagogischen Rahmenbedingungen gegenüber der Politik erzwungen haben.
Demokratie braucht den Widerspruch von Betriebs- und Personalräten, von Erwerbsloseninitiativen, von Gewerkschaften und Sozialverbänden.
Sie braucht auch den Widerstand eines mutigen Landrates, der den Sachzwängen ab und zu auch die Stirn zeigt, und stattdessen Visionen entwickeln kann.
Und deshalb drücken wir unserem Kandidaten im Altmarkkreis Stendal – Mario Blasche – von hier aus alle Daumen für die Landratswahl morgen! Mach deine Sache gut, Mario!
Und: Sie braucht den lebendigen und starken Widerspruch einer linken Oppositionspartei im Bundestag.
Deshalb ist unser Auftrag für die kommenden Monate ein klarer: Dafür zu sorgen, dass DIE LINKE stark bleibt im Bundestag.
Wir haben gute Vorschläge und diskussionswürdige Konzepte.[...]
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Rede der Landesgeschäftsführerin Jenny Schulz
3. Tagung des 3. Landesparteitages am 17. November 2012
Es gilt das gesprochene Wort -
Liebe Genossinnen und Genossen,
wir haben uns bei unserem Landesparteitag im vergangenen Herbst die Aufgabe gestellt, für den Landesverband ein Konzept zur Personal- und Mitgliederentwicklung zu erarbeiten. Der Landesvorstand hat eine entsprechende Arbeitsgruppe berufen, die in ihrer Breite die Zusammensetzung der Partei widerspiegelte. Es waren Kreisvorstandsmitglieder, Verantwortliche für Mitgliederentwicklung, Kreistagsmitglieder, der Jugendverband, Mitarbeiter und Sympathisanten, die seit Beginn des Jahres regelmäßig in der Arbeitsgruppe zusammen kamen, um das Euch vorliegende Konzept zu erarbeiten. Ende Juli war der erste Entwurf in die Kreise gegangen und die Rückmeldungen, die von Genossinnen und Genossen kamen, flossen ein in die Debatte im Landesvorstand, als es um die Beschlussfassung des Antrages ging. Seit zwei Monaten liegt Euch dieser Antrag vor und ist in vielen Veranstaltungen, insbesondere den Regionalkonferenzen intensiv diskutiert worden.
Die Mitgliederentwicklung und Fragen der Parteireform sind in unserem Landesverband kein neues Thema, aber eines, das uns immer wieder beschäftigt, weil es keine einfachen Antworten gibt, wie wir Instrumente und Mechanismen finden, um Menschen zu bewegen, sich in unserer Partei zu engagieren. Dass uns das aber unbedingt gelingen muss [...] Hier gehts zur vollständigen Rede als PDF


