3.1. Energie, Wasser, Abwasser, Müll
Gerade in Sachsen-Anhalt gibt es da noch erhebliche Reserven. DIE LINKE setzt sich deshalb dafür ein, dass die Kommunen noch mehr Möglichkeiten anbieten, dass die Einwohnerinnen und Einwohner sich an Bürgerkraftwerken z.B. auf kommunalen Dächern oder an Biogasanlagen zur Wärmeversorgung beteiligen können. Sie fordert Stadtwerke auf, dies aktiv zu begleiten. Auch die Bildung von Energiegenossenschaften ist dafür geeignet.
DIE LINKE fordert in den Kommunen die Einsetzung von Energie- und Klimaschutzbeauftragten und wirkt so auf die energetische Sanierung kommunaler Immobilien und bei Neuerrichtung auf höchsten energetischen Standard ein. Die Energiebeauftragten sollen außerdem dafür sorgen, dass die Kommunen Vorbild bei der sparsamen und effizienten Verwendung von Energie werden.
Die Themen Wasserver- und Abwasserentsorgung werden gerade im ländlichen Raum weiterhin massive Kontroversen auslösen. Es darf nicht sein, dass bei einer schrumpfenden Bevölkerung die „Übriggebliebenen“ unverhältnismäßig hohe Kosten tragen müssen. DIE LINKE setzt sich für die Aufhebung des Anschlusszwanges ein. Wir wollen, dass mehr Alternativen zu Großkläranlagen geprüft und eingesetzt werden. Dezentrale Pflanzenkläranlagen reinigen mindestens so effektiv und sind in Herstellung und Unterhaltung oft wesentlich günstiger. Rückbau von Großkläranlagen darf kein Tabu sein.
Müllentsorgung ist für uns eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Bei schrumpfen-der Bevölkerung wird es immer notwendiger zur Begrenzung der Kostenbelastung alle Effizienzpotenziale wie z.B. Behältergrößen, Abfuhrintervalle, Entsorgungswege oder Kooperationen auszuschöpfen. DIE LINKE fördert das Engagement kommunaler Entsorgungsbetriebe bei der Wertstofferfassung und -verwertung. Das ist ein Beitrag zu Wertschöpfung und sparsamer Ressourcenverwendung.
3.1. Energie, Wasser, Abwasser, Müll
3.2. Mobilität für alle
3.3. Flächenverbrauch – Versiegelung
3.4. Ökologische Verbundsysteme im ländlichen Raum






