3. Städte und Gemeinden: auf kommunalen Pfaden des sozial-ökologischen Umbaus
Der sozial-ökologische Umbau der Gesellschaft braucht eine veränderte Perspektive auf Regional- und Strukturentwicklung. Die Teilhabe der Einwohnerinnen und Einwohner vor Ort an den Entscheidungen, wie wir Energie erzeugen, wie wir Handel betreiben, wie wir produzieren wollen und in wessen Besitz sich Netze, Produktionsanlagen oder auch die Stadtwerke befinden, schafft die notwendige Akzeptanz, auch auf lokaler Ebene die Frage, wie wir eigentlich leben wollen, als LINKE zu beantworten. DIE LINKE. Sachsen-Anhalt steht für eine dezentrale, eine kommunale Energiewende, die sozial und demokratisch ausgestaltet ist.
Die kommunal gestaltete Energiewende als alternativer Pfad zur Dominanz der großen Stromkonzerne hat mittlerweile einen „point of no return“ erreicht. Deutschlandweit befinden sich mittlerweile 40 Prozent der Anlagen erneuerbarer Energien in Bürgerhand, haben sich etwa gut 600 Energiegenossenschaften gebildet, entstehen Bioenergiedörfer und erwerben Städte und Kommunen die Konzessionen für die Energienetze zurück. Durch den fortgesetzten Ausbau ist die kommunale Wertschöpfung aus erneuerbaren Energien erheblich angewachsen und liegt bei ca. 7 Mrd. Euro.
Die Teilhabe der Einwohnerinnen und Einwohner an kommunalen Projekten kann starke Motivation sein, Wertschöpfung zu einem Entwicklungsimpuls für Region und Heimat zu machen. Allerdings ist diese Teilhabe in den Bundesländern noch sehr unterschiedlich ausgeprägt.
3.1. Energie, Wasser, Abwasser, Müll
3.2. Mobilität für alle
3.3. Flächenverbrauch – Versiegelung
3.4. Ökologische Verbundsysteme im ländlichen Raum







