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Zukünftige Wohnformen für Menschen mit Behinderungen

Monika Hohmann

Auf Einladung des Lebenshilfe Harz e.V. und der Neinstedter Anstalten besuchten die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Landtages von Sachsen Anhalt, Dagmar Zoschke (Die LINKE) und die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann die Tagesförderstätte der Lebenshilfe in Quedlinburg.

Auf Einladung des Lebenshilfe Harz e.V. und der Neinstedter Anstalten besuchten die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Landtages von Sachsen Anhalt,  Dagmar Zoschke (Die LINKE) und die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann die Tagesförderstätte der Lebenshilfe in Quedlinburg.

Im gemeinsamen Gespräch diskutierten die Anwesenden  über die Lebenslage und Betreuungssituation der schwerstmehrfach behinderten Menschen und insbesondere über Unterstützungsmöglichkeiten im Bereich des Wohnens.

Beide Abgeordneten konnten berichten, dass dieses sehr sensible Thema Gegenstand der Sozialausschusssitzung des Landtages am 08.10.2014 war.

Im Ausschuss wurde vom Ministerium betont, dass alle Leistungsberechtigten, die in Fördergruppen an WfbM betreut würden, Anspruch auf eine Wohnleistung hätten.

Angesprochen auf die Veränderungen des Erlasses, erklärten Dagmar Zoschke sowie auch Monika Hohmann, dass es eine erneute Prüfung der vorgenommenen Änderungen geben wird.

Zum Abschluss der Gesprächsrunde waren sich alle Beteiligten einig, dass man am Thema dranbleiben wird.

näher Informationen auf www.lebenshilfe-lsa.de

 

Alle Familien machen sich Gedanken über die Zukunft ihrer erwachsenen Kinder, mögliche Wohnangebote und neue Formen der Betreuung und Begleitung. Bisher ging die Auseinandersetzung mit diesen Fragen stets mit Sorgen, Ängsten und  Verunsicherungen einher. Denn es gab bisher kaum wohnort- und sozialraumnahe Wohnangebote, die auch den Verbleib in der Fördergruppe zuließen. Darüber hinaus stellten die Lösungen im Einzelfall keine verlässlichen Angebote dar, sodass sich viele Familien entschieden haben, ihre erwachsenen Angehörigen selbst zu betreuen. Und dies nicht selten bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. 

 

Das Rundschreiben, welches für die bisherigen Probleme und Sorgen verantwortlich war, ist zwischenzeitlich zweimal angepasst und verändert worden, sodass die betroffenen Familien auf betreute Wohnangebote zurückgreifen können und die Fördergruppe als Tagesstruktur erhalten bleibt.

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