Zahnarztbesuch in Osterwieck
Dr. Manfred Bote begrüßte die Gäste unmittelbar vor seinem schmucken Fachwerhaus, in dem auch seine Praxis untergebracht ist. Doch als erstes stellte der Osterwiecker Zahnarzt der Vorsitzenden das Landtagssozialauschusses Dagmar Zoschke seine mobile Praxis vor, die er nur 100 m entfernt geparkt hatte.
Sehr aufmerksam verfolgte Hilmar Rasche diese Vorstellung. Der Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Siebenbürgen e.V. und Stapelburger Ortsbürgermeister hatte mit Interesse die Planungen von Dr. Bote zur Kenntnis genommen, mit der mobilen Praxis Hilfe im rumänischen Siebenbürgen zu leisten. Und Rasche kennt die Zahnkrankheiten seiner Schützlinge dort nur zu gut. Gibt es dort vielleicht Möglichkeiten zur Hilfe?
Wie kann die zahnärztliche Versorgung gesichert werden, wenn der Weg in die Praxis für Patientinnen und Patienten zum Problem wird, etwa weil sie gehbehindert sind, kein Auto mehr haben oder im Altenheim wohnen. Diese Frage stellte sich die Landtagsfraktion der Linken schon öfter in Diskussionen.
In Osterwieck erhielten nun die Landtagsmitglieder Dagmar Zoschke, Vorsitzende des Sozialausschusses und André Lüderitz als örtlicher Abgeordneter eine Antwort. Zahnarzt Dr. Manfred Bote entwickelte mit Ideen und Erfahrungen eine mobile Zahnarztpraxis. Das einstige Wohnmobil wurde von ihm so umgebaut und ausgestattet, dass von der Vorsorgeuntersuchung über Wurzelbehandlungen bis hin zu chirurgischen Eingriffen und zur Prothetik in der rollenden Praxis fast alles in gewohnt hoher Qualität machbar ist.
Um diese Möglichkeiten direkt vorzustellen, nahm Dagmar Zoschke auf dem Behandlungsstuhl im Mobil Platz und Dr. Bote zeigte ihr die Instrumente und die Funktionsweise der professionellen Ausstattung. Das hinterließ bei der potentiellen Patientin sichtbar Eindruck. Erleichtert stellte sie später fest: „Er hat gar nicht gebohrt“.
Sehr aufmerksam verfolgte Hilmar Rasche diese Vorstellung. Der Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Siebenbürgen e.V. und Stapelburger Ortsbürgermeister hatte mit Interesse von den Planungen von Dr. Bote gehört, mit der mobilen Praxis Hilfe im rumänischen Siebenbürgen zu leisten. Und Rasche kennt die Zahnkrankheiten seiner Schützlinge nur zu gut. Gibt es dort vielleicht Möglichkeiten einer Zusammenarbeit und zur Hilfe vor Ort?
Die beiden sozial Engagierten hatten sofort Ideen, wie man konkrete Hilfe umsetzen kann. Einig waren sie sich, dass solche Aktion gründlich vorbereitet werden muß. Dazu wollen Zahnarzt Dr. Bote und Vereinschef Rasche im direkten Kontakt bleiben. Vereinbart wurde bereits ein Besuch mit dem Zahnarztmobil beim Sommerfest des Kinderhilfevereins im August in Stapelburg.



