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FOTO: Eberhard Schröder

Wortmeldung zum Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) für Ilsenburg, Darlingerode und Drübeck

Eberhard Schröder

Die Mitglieder der Linken haben im April und Juni den IEK-Entwurf für Ilsenburg, Drübeck und Darlingerode für die nächsten 10 Jahre öffentlich diskutiert. Mit diesem Programm ist, so die einhellige Auffassung, eine nützliche Grundlage für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung gegeben.

Die Mitglieder der Linken haben im April und Juni den IEK-Entwurf für Ilsenburg, Drübeck und Darlingerode für die nächsten 10 Jahre öffentlich diskutiert. Mit diesem Programm ist, so die einhellige Auffassung, eine nützliche Grundlage für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung gegeben.

Gleichzeitig wurden mehrere Vorschläge zur Präzisierung, Ergänzung und Änderung unterbreitet. So sollten u. a. die widersprüchlichen „ Alleinstellungsmerkmale“, die das Wesen unserer Stadt und die wichtigsten charakteristischen Unterscheidungsmerkmale zu anderen Kleinstädten ausmachen sollen, neu gefasst werden.

Das könnten sein:

Der Wanderweg durchs Ilsetal zum Brocken, die Klosteranlagen in Drübeck und Ilsenburg mit Schlossanlagen, die Harzlandhalle, das Hütten- und Technikmuseum (die vorgeschlagene Liquidierung wird abgelehnt), das Nationalparkhaus Ilsetal, der Eisenpfad mit Teich- und Kunstgrabensystem, die Sanierung der Stolberghütte mit Kunstgussausstellung, das Heimatmuseum Darlingerode.
Die Privatisierung des Freibades in Darlingerode und das alte Projekt eines Ferienparks wird von der LINKEN wie bisher abgelehnt.
Unsere Vorschläge wurden dem Bürgermeister und dem Planungsbüro übergeben.


Kritisch sehen wir, dass die Stadt außer der Auslegung in der Verwaltung nichts unternommen hat, um die Einwohnerinnen und Einwohner zu informieren. In der Internetpräsenz der Stadt war der Konzeptentwurf lange Zeit nicht auffindbar. In den letzten beiden Ausgaben des Amtsblattes wurde das IEK nicht einmal erwähnt. Daher ist die fehlende öffentliche Resonanz nicht verwunderlich.

Wir regen an, den Konzeptentwurf weiter öffentlich zu diskutieren. Dazu könnte der Bürgermeister kurzfristig zu derzeit gesetzlich ohnehin vorgeschriebenen Einwohnerversammlungen in allen drei Ortsteilen einladen. Sicher ist das Konzept auch für Ilsenburger Vereine und Unternehmen von Interesse.

 

 

Eberhard Schröder

Vorsitzender des Ortsverbandes Ilsenburg

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