Skip to main content
DGB-Maikundgebung auf dem Wernigeröder Marktplatz. Auch in diesem Jahr waren die Infostände der Gewerkschaften und Parteien gut besucht. Zahlreiche Kommunalwahlkandidaten der verschiedenen Parteien warben für ihre Ziele und eine hohe Wahlbeteiligung zur Europa- und Kommunalwahl am 25. Mai.

DGB-Maikundgebung in Wernigerode mit Kritik an Politik der Bundesregierung

Christian Härtel

Wernigerode. Am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, folgten mehrere hundert Einwohner und Gäste der Stadt der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB zur traditionellen Maikundgebung und Familienfest auf den Marktplatz Wernigerode. An zahlreichen Infoständen präsentierten sich die Gewerkschaften DGB, ver.di, IG Metall und GEW sowie die Parteien DIE LINKE, SPD und CDU den Bürgerinnen und Bürgern, informierten über ihre Arbeit und luden zu persönlichen Gesprächen ein.

Wernigerode. Am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, folgten mehrere hundert Einwohner und Gäste der Stadt der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB zur traditionellen Maikundgebung und Familienfest auf den Marktplatz Wernigerode. An zahlreichen Infoständen präsentierten sich die Gewerkschaften DGB, ver.di, IG Metall und GEW sowie die Parteien DIE LINKE, SPD und CDU den Bürgerinnen und Bürgern, informierten über ihre Arbeit und luden zu persönlichen Gesprächen ein.

Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Gaffert kritisierte Hauptredner Johannes Grabbe, Gewerkschaftssekretär des DGB-Bezirks Niedersachsen – Bremen - Sachsen-Anhalt, die geplanten Ausnahmen der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung beim Mindestlohn, von dessen lückenhafter Einführung zu wenige Arbeitnehmer profitieren würden. Auch die Rente mit 63 sei eine Mogelpackung, da für die große Mehrheit der Arbeitnehmer nach wie vor die Rente erst ab 67 gelte und das Abschmelzen des Rentenniveaus für Millionen Armut im Alter bedeute.

Auch die Wernigeröder LINKE nahm gemeinsam mit zahlreichen Abgeordneten und Mitgliedern an der Maikundgebung teil. Die Kommunalwahlkandidaten Evelyn Edler, Thomas Geelhaar, Christian Härtel, Dieter Kabelitz, Inge Lande, Gabriele Nehrkorn, Thomas Schönfelder, Melanie Schönfelder, Norbert Tholen und Ulla Wittur warben für einen flächendeckenden und existenzsichernden Mindestlohn der den Namen auch verdiene, die längst überfällige Westangleichung der Löhne und Renten, die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und die Bekämpfung der Zeit- und Leiharbeit zu Armutslöhnen.

Zurück zum Kopf der Seite