Dessau-Roßlau und Sachsen-Anhalt brauchen André Bücker
Stefan Gebhardt erklärt in Abstimmung mit Frank Hoffmann:
„Mit Befremden haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Vertrag des Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau nicht verlängert werden soll.
Verwunderlich ist dieser Umstand schon, betrachtet man seine erfolgreiche Theaterbilanz für Dessau-Roßlau. André Bücker hat das Theater für ein breites Publikum geöffnet, mit neuen Medien junge Menschen angesprochen, und er hat sich nicht zuletzt mit Inszenierungen wie der „Beggar´s Opera“ kritisch mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandergesetzt. ... ... ."
DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt
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In Abstimmung mit Frank Hoffmann, Landtagsabgeordneter aus Dessau, erklärt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion Stefan Gebhardt:
„Mit Befremden haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Vertrag des Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau nicht verlängert werden soll.
Verwunderlich ist dieser Umstand schon, betrachtet man seine erfolgreiche Theaterbilanz für Dessau-Roßlau. André Bücker hat das Theater für ein breites Publikum geöffnet, mit neuen Medien junge Menschen angesprochen, und er hat sich nicht zuletzt mit Inszenierungen wie der „Beggar´s Opera“ kritisch mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandergesetzt. Er hat damit alles getan, was man von einem modernen Theaterhaus erwartet. Das aktuelle Theaterkonzept, das die Erhaltung aller vier Sparten beinhaltet, ist André Bücker zu verdanken. Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, dem Konzeptentwickler die Umsetzung zu verwehren.
Nach Philipp Oswalt darf jetzt nicht die zweite kulturpolitische Größe die Stadt und möglicherweise auch das Land verlassen. Das ursprünglich vom Kultusminister in die Theaterverträge eingeschriebene Mitspracherecht der Landesregierung bei der Besetzung der Intendanten konnte auf Initiative der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für Bildung und Kultur verhindert werden. Es besteht demnach kein Grund für die Stadt, der Landesregierung bei der Neubesetzung der Stelle Folge zu leisten.
Wir möchten André Bücker ausdrücklich ermutigen, sich trotz der unwürdigen Umstände auf die Stelle des Generalintendanten zu bewerben. Die Stadt und das Land brauchen seine Kompetenz.“
Magdeburg, 24. Juli 2014
Pressesprecher:
Dr. Thomas Drzisga (v.i.S.d.P.)
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