Bei Richters zu Besuch
Es ist auf den Fotos unschwer zu erkennen: Wir haben dem Buch-Antiquariat von Günter Richter in Ballenstedt einen Besuch abgestattet. Dieser Besuch war nicht ganz uneigennützig. Es bot sich an, ihn mit unserer letzten Veranstaltung in diesem Jahr zu verbinden, mit dem Jahresabschluß bei Kaffee und Kuchen.
Weihnachtslieder – auch aus der antiken CD-Kiste – sollten uns einstimmen auf einen besinnlichen Vorweihnachtsabend. Doch eine Weihnachtsstimmung wollte nicht so recht aufkommen. Vielleicht auch der eher frühlinghaften Witterung geschuldet.
Es ist auf den Fotos unschwer zu erkennen: Wir haben dem Buch-Antiquariat von Günter Richter in Ballenstedt einen Besuch abgestattet. Dieser Besuch war nicht ganz uneigennützig. Es bot sich an, ihn mit unserer letzten Veranstaltung in diesem Jahr zu verbinden, mit dem Jahresabschluß bei Kaffee und Kuchen.
Weihnachtslieder – auch aus der antiken CD-Kiste – sollten uns einstimmen auf einen besinnlichen Vorweihnachtsabend. Doch eine Weihnachtsstimmung wollte nicht so recht aufkommen. Vielleicht auch der eher frühlinghaften Witterung geschuldet.
Nach kurzen einleitenden Worten, einschließlich der Begrüßung einiger Bürger der Stadt, die nicht Mitglieder der LINKEn sind, aber sich für unsere Arbeit interessieren.
Der Höhepunkt unserer Parteiarbeit im vergangenen Jahr war zweifellos die Kommunalwahl, die unsere Partei mit einem guten Ergebnis hinter der CDU sah. Unser Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Karl-Heinz Meyer, konnte die höchste Stimmenzahl aller Bewerber für den Stadtrat auf sich verbuchen. Das war ein großer Erfolg. Doch es wurde dran erinnert, dass damit zwar eine wichtige Periode abgeschlossen war, aber die weitaus wichtigere und schwierigere noch vor uns lag und liegt: Uns immer an die Realisierung der Themen zu erinnern, mit denen wir diesen Wahlkampf erfolgreich führen konnten. Wir erinnerten uns an unsere Versprechen, für mehr Demokratie, sprich direkte Bürgerbeteiligung in kommunalen Fragen einzutreten; dafür zu sorgen, dass in unserer Stadt die Kultur nicht mangels Finanzen auf der Strecke bleibt. In den letzten Tagen konnten wir vernehmen, dass sich der Bürgermeister für einen hauptamtlichen Leiter des Stadtmuseums stark macht! Unser Erfolg? Egal, jedenfalls scheint der Schritt in die richtige Richtung zu gehen.
Und so waren es noch viele Themen, die im Wahlkampf eine Rolle spielten.
Der Übergang zum Thema Bürgermeisterwahl am 22.März kommenden Jahres fiel uns nicht schwer. Aber – da gab es, neben der allgemeinen Zustimmung zur bisher einzigen Kandidatur des jetzigen BM auch kritische Stimmen, die auf das laufende Verfahren gegen ihn wegen – ja weswegen eigentlich? – hinwiesen. Von unseren Abgeordneten bekam er ohne Ausnahme gute Noten für seinen fairen Umgang mit allen Ratsmitgliedern, unabhängig von Partei- und Fraktionszugehörigkeit. Und – die Unschuldsbehauptung gilt auch für ihn, solange nicht per Gerichtsbeschluß eine Schuld nachgewiesen ist.
Von den vielen Themen, die für eine lebhafte Diskussion sorgten, soll nur noch eines genannt werden: Die Einbeziehung sachkundiger interessierter Bürger, unabhängig davon ob sie Mitglied unserer Partei sind, in die örtlichen Angelegenheiten, die manchmal unlösbar erscheinen und für die die offizielle Politik immer nur die eine Erklärung hat - „dazu gibt es keine Alternative“! Wir sagen: Es gibt immer Alternativen! Auch wenn manchmal die Sache vom Kopf auf die Füße gestellt werden muß.
Nach mehr als zweistündiger Diskussion (bei Kaffee und Keksen) verabschiedeten wir uns mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Weihnachtstage und einen herzlichen Dank an Herrn Günter Richter und Partnerin für die freundliche Aufnahme. Übrigens können wir für Bücher-Liebhaber einen Besuch im Buch-Antiquariat (mit einem Bestand von einigen
zigtausend Büchern aus allen Wissens- und belletristischen Bereichen) gerade jetzt in der Weihnachtszeit sehr empfehlen.

