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Konkrete Hilfe für Drogenabhängige statt Kriminalisierung

Wir stehen für eine Drogenpolitik der Aufklärung und körperlichen Gesunderhaltung. Die Kriminalisierung von Rauschmittel konsumierenden Menschen schafft durch die Zerstörung von Lebensläufen, Vertrauensverhältnissen, Freundschaften und Fami-lien mehr Probleme, als sie vorgibt zu lösen. Wir setzen auf die enge Verbindung von Vorsorge durch sachgerechte Aufklärung mit ausstiegsorientierten Hilfen, Drogenersatzstoffen und weiteren Gesundheitshilfen für Schwerstabhängige. Zugleich setzen wir uns ein für notwendige Projekte der Therapie- und Nachsorge; dazu gehören insbesondere Hilfe zur Selbsthilfe, Rechts- und Sozialberatung sowie Hilfe zur Reintegration in Beruf oder Ausbildung.

Wir treten für eine Änderung des Betäubungsmittelrechts im Sinne einer deutlichen Liberalisierung ein. Wir wollen Nichtverfolgungsgrenzwerte, die bei Bagatellgebrauch Strafverfolgung durch Beratung ersetzen, wie es auch in anderen Bundesländern, z.B. in Berlin oder auch in Schleswig-Holstein, gehandhabt wird.

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