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Armut und Ungerechtigkeit verhindern - Sozialziele vereinbaren

Die Bekämpfung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit muss eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden. Der Anteil von Familien, vor allem auch der allein erziehender Eltern, die in finanziellen Notlagen leben, ist in Sachsen-Anhalt sehr viel höher als in vielen anderen Bundesländern. Ihr Alltag ist mit vielfältigen und schwerwiegenden Konflikten belastet. Oftmals leiden Kinder unter solchen Lebensbedingungen. Viele der Betroffenen nutzen die breit gefächerten Angebote sozialer Dienstleistungen und Beratungsstellen. Diese dürfen in ihrem Bestand nicht gefährdet werden. Wir wollen dafür sorgen, dass die finanzielle Förderung vieler ehrenamtlicher und professioneller Beratungen auch in Zukunft gewährleistet wird. Es geht uns darum, die kommunale Sozialpolitik in die Lage zu versetzen, entsprechend dem Bedarf vor Ort ein zuverlässiges Netz von Beratungsstellen so zu fördern, dass Synergieeffekte und Vernetzungen unter den Akteurinnen und Akteu-ren entstehen.

Moderne linke Sozialpolitik will und muss sich an konkreter Verbesserung der sozialen Lage von Bürgerinnen und Bürgern messen lassen. Deshalb wollen wir im Rahmen einer Landessozialkonferenz mit Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und weiteren engagierten Vereinen und Verbänden Sozialziele für Sachsen-Anhalt erarbeiten. Solche Ziele sollen am Ende einer Legislaturperiode die Möglichkeit eröffnen, Auskunft darüber zu geben, wie es gelungen ist, die Teilhabe an Bildung und sozialen Angeboten – vor allem für Kinder und Jugendliche – zu verbessern, und offenbaren, was getan werden muss, um ihre Entwicklungschancen weiter zu fördern.

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