Vita
Thomas Waldheim, Wahlkreis 11
Liebe Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 11 der Stadt Magdeburg. Ich trete in Ihrem Wahlkreis als Direktkandidat für die Partei DIE LINKE an.
Geboren wurde ich am 27.05.1960 in Schönebeck/ Elbe. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.
Nach der Schule erlernte ich den Beruf eines Baumaschinisten. Anfang 1992 habe ich berufsbegleitend ein Studium als Techniker begonnen. Von 1995-1997 absolvierte ich ein Studium in Frankfurt am Main, an der Akademie für Arbeit in den Fachrichtungen Arbeit -und Sozialrecht und Volkswirtschaftslehre.
Seit 1997 bin ich als Gewerkschaftssekretär bei der Industriegewerkschaft Bauen- Agrar- Umwelt beschäftigt. Von 1999 bis 2008 war ich zuständiger Sekretär für Jugendarbeit. In verschiedenen Berufsschulen und freien Bildungsträgern habe ich im Fach Sozialkunde unterrichtet. Während dieser Tätigkeit war ich Mitglied im Berufsbildungsausschuss der IHK und der HWK. Gleichzeitig war ich Mitglied im Landesausschuss für berufliche Bildung am Wirtschaftsministerium.
Seit 2009 bin ich als Branchensekretär für die Industrielle Dienstleistung /Facility Management und für die Architektur- und Ingenieurbüros zuständig.
Im Mai 2005 gründete sich in Magdeburg die WASG. Auf der Gründungsveranstaltung wurde ich zum Kreisvorsitzenden gewählt. Im November 2006 wurde ich dann in den Bundesvorstand der WASG gewählt.
Seit Herbst 2008 bin ich stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes DIE LINKE in Magdeburg. Mein persönlicher politischer Höhepunkt war 2009 die Direktkandidatur für den Bundestag im Wahlkreis Börde/ Jerichower Land.
Meine Freizeit verbringe ich gern mit meiner Familie, genieße die Natur und fahre mit dem Rad.
Wahlaussage
Arbeitsmarktpolitik, Schwerpunkte: 1.Leiharbeit 2. Prekäre Beschäftigung 3.Mindestlohn 4.Fachkräftesicherung
Zu 1.Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Gesetzlicher Mindestlohn für Leiharbeit. Einführung einer Höchstverleihzeit.
Zu 2.Kombilohnsystem muss eingeschränkt werden. Nur Arbeitsverhältnisse, die tariflich entlohnt werden und sozialversicherungspflichtig sind, dürfen zumutbar sein.
Zu 3. Niemand soll weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen.
Verdienste müssen Existenz sichernd sein. Von Arbeit muss man Leben können. Schaffung eines Tariftreuegesetzes für öffentliche Aufträge in Sachsen/ Anhalt mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro, pro Stunde.
Zu 4. Aufbau betrieblicher Bildungsberatungen für mehr Bildungsbeteiligung. Unterstützung von Personalentwicklung in Kleinbetrieben. Systematische Qualifizierung und Umschulung von Beschäftigten. Bildungsfreistellungsgesetz für Qualifizierungsanspruch von Beschäftigten.
Bildungspolitik
Rechtsanspruch auf eine ganztägige Bildung. Erziehung und Betreuung aller Kinder, unabhängig vom Erwerbsstatus der Eltern. Das längere gemeinsame Lernen aller Kinder in einer Schule. Senkung des Unterrichtsausfalls an allen Schulformen durch die Schaffung eines realen am Bedarf orientierten Einstellungskorridors für Lehrerinnen und Lehrer.
Finanzielle Unterstützung eines gesunden und bezahlbaren Mittagessens in Kitas und Grundschulen.
Anspruch auf betriebliche Ausbildungsplätze durch eine Umlagefinanzierung.

