Vita
Angelika Hunger, Wahlkreis 40
Ich bin zwar ein Kind der Insel Rügen, lebe aber schon seit 1969 in Merseburg. Hier habe ich an der Technischen Hochschule Verfahrenstechnik studiert, dann an der Hochschule und später in Buna gearbeitet.
Auch meine Familie habe ich in Merseburg gegründet, mein Mann ist ebenfalls Verfahrenstechniker. Unsere 3 Kinder sind längst flügge und leben in Neustrelitz, Kelkheim und Pforzheim.
Meine Freizeit verbringe ich gerne in meinem Garten, bin mit dem Rad in Merseburg und Umgebung unterwegs und würde gern häufger mehr als Fachliteratur lesen. Im Sommer freue ich mich ganz besonders auf eine Urlaubswoche mit meinen 4 Enkelinnen und versuche auch im restlichen Jahr, immer mal wieder Omapflichten wahrzunehmen.
13.11.52 in Bergen /Rügen geboren
1959-1969 Polytechnische Oberschule
1969-1971 Spezialklassen der TH Merseburg
1971-1974 Studium der Verfahrenstechnik
1974-1981 wiss. Mitarbeiterin an der TH Merseburg
1981-1993 Chemische Werke BUNA / DOW Chemical Schkopau
1993-1996 Sanierungsgesellschaft ÖSEG
1997 arbeitslos
1998 ABM beim Landkreis Merseburg
1998-2005 wiss. Mitarbeiterin der Landtagsfraktion der PDS /Linkspartei.PDS
seit 2005 Mitglied des Landtages
in der letzten Wahlperiode Sprecherin für Energiepolitik und Verbraucherschutz
Mitglied des Umweltausschusses
Mitglied des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft
Vorsitzende des 11. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses
Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Umwelt und Klimaschutz
Wahlaussage
Ich möchte mich weiter für Umwelt- und Energiepolitik engagieren. Mein Ziel ist es, dass Sachsen-Anhalt seinem Ruf als Land der erneuerbaren Energien wirklich ge-recht wird und mehr Aktivitäten zur Nutzung erneuerbarer Energien möglich werden und mehr für sparsame und effektive Verwendung von Energie getan wird. Regene-rative Energieerzeugung kann in allen Landesteilen noch mehr zur Wertschöpfung und Arbeitsplatzschaffung beitragen. Das braucht im Land aber stärker ein Klima des Aufbruchs und der alltäglichen Erfahrung. Stadtwerke können dabei eine wichtige Rolle spielen, eine Energieagentur soll Aktivitäten anregen, Ziele vorgeben, Akteure vernetzen, Finanzierungslösungen mit ausarbeiten. Dabei ist immer auf Sozialver-träglichkeit zu achten. Mehr Wissensvermittlung ist nötig.
In der Umweltpolitik liegt mir besonders viel an der Umweltbildung in allen Alters-gruppen. Das Wissen um die Rolle der Umwelt als Lebensgrundlage muß zunehmen.
Aus der Erfahrung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur illegalen Müllentsorgung möchte ich mich weiter um die Probleme der Entsorgungswirtschaft und den Weg zu einer neuen Ressourcenwirtschaft kümmern.

