Skip to main content

Detailansicht

Zum Antrag der Fraktion DIE LINKE zu persönlichen Ansprechpartnern in der ARGE und zum Bericht über die Lage der Menschen mit Behinderungen

In der Stadtratssitzung am 28. Februar stellte unsere Fraktion den Antrag, im Leistungsbereich der ARGE persönliche Ansprechpartner für die Betroffenen von HartzIV einzuführen. Damit verfolgten wir das Ziel , eine effizientere Beratung zu leistungsrechtlichen Fragen zu ermöglichen und die Transparenz der Entscheidungspraxis der ARGE zu verbessern.

 

In der Stadtratssitzung am 28. Februar stellte unsere Fraktion den Antrag, im Leistungsbereich der ARGE persönliche Ansprechpartner für die Betroffenen von HartzIV einzuführen. Damit verfolgten wir das Ziel , eine effizientere Beratung zu leistungsrechtlichen Fragen zu ermöglichen und die Transparenz der Entscheidungspraxis der ARGE zu verbessern.
Die Stadt als Mitglied der ARGE , hat diesen Antrag übernommen und in die Gesellschafterversammlung eingebracht.Die Geschäftsführung wurde beauftragt , eine Modifizierung der Arbeitsweise  und der strauktur der Leistungsbereiche zu erproben, und über die ergebnisse zu berichten. Das Modell der Zuordnung eines größeren Fallbestandes auf eine kleinere Mitarbeitergruppe  wurde favorisiert. das bedeutet, dass nun 4-6 MitarbeiterInnen, je nach Teamgröße, für einen bestimmten Personenkreis verantwortlich sind. Eingeschätzt wird, dass dieses Modell positive Erfahrungen für Mitarbeiter und Teamleiter- und wir hoffen natürlich insbesondere auch für die Betroffenen - gebracht hat. so wird z.B. eine bessere Arbeitsqualität, eine gestiegenere Verantwortung rgistriert und auch die LeistungsempfängerInnen zeigen eine höhere Zufriedenheit, weil weniger Ansprechpartner  "angelaufen" werden müssen u.ä.
Somit hat unser Antrag Erfolg gehabt! Diese neue Arbeitsweise soll jetzt bis Ende September in allen Leistungsteams umgesetzt werden. Die Verwaltung machte uns darauf aufmerksam, dass durch die Komplexitaät des nun benötigten Fachwissens der Qualifizierungsbedarf bei den MitarbeiterInnen wächst. Sicher, hier wird ggf. ein Mehraufwand an "Investition" notwendig sein. Wir meinen, eine richtige und notwendiger. Eine stabilere Personalausstattung ist die Folge und - das betonen wirnochmals deutlich- eine bessere Zusammenarbeit mit Betroffenen.
In der Oktobersitzung des Stadtrates wird der Bericht über die Lage der Menschen mit Behinderungen in der Stadt Halle (Saale) vorgelegt, der ebenfalls auf einen Antrag unserer Fraktion beruht. Der umfangreiche Bericht beleuchtet, inwieweit das recht behinderter menschen auf umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in der Stadt Halle (Saale9 umgesetzt wurde.
Für Fortschritte sprechen so z.B. der Einsatz von Induktionsschleifen für Hörbehinderte im FB Bürgerservice, das verbesserte INFO-Angebot auf der Homepage der Stadt Halle (Saale) oder auch die möglichst weitreichende Barrierefreiheit - wie z.B. im Nahverkehrsplan. 

Zurück zum Kopf der Seite