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Stadt setzt beim Stadionneubau wieder einmal "Alles auf eine Karte"
Immer dann, wenn die Stadtverwaltung unter Beschwörung der Alternativlosigkeit dem Stadtrat eine Zustimmung abtrotzte, stand am Ende der Flop. Der Stadionstandort Hufeisensee war auch einst über alle Zweifel erhaben.
Immer dann, wenn die Stadtverwaltung unter Beschwörung der Alternativlosigkeit dem Stadtrat eine Zustimmung abtrotzte, stand am Ende der Flop. Der Stadionstandort Hufeisensee war auch einst über alle Zweifel erhaben. So lautet die Begründung DER LINKEN im Stadtrat dafür, dass ihre Vertreter in den Ausschüssen für Sport und Planungsangelegenheiten nicht blindlings der Stadtverwaltung folgen wollten. Zu denken gibt, dass die Verwaltung vermieden hat, auch nur den kleinsten Fingerzeig auf das Vorhandensein einer Vorstudie zum Standort Neustadt zu geben. Mögliche entscheidungsrelevante Informationen zurückhaltend drängten Planungs-und Innendezernenten die Ausschüsse zu einer positiven Entscheidung.
DIE LINKE fordert zur Gewährleistung einer seriösen Planung und Risikominimierung einen Vergleich mit Alternativstandorten im Rahmen einer qualitativen Vorplanung. Als Alternativstandorte bieten siche an:
- Sportkomplex Am Kinderdorf unter Einbeziehunh des Gewerbegebietes Neustadt ( Parkplätze; auch als Standort für Ballspielhalle denkbar)
- Silberhöhe ; Abrissflächen westlich der Karlsruher Allee
- Bruckdorf, zwischen HEP- Markt und Neuer Messe
In Bruckdorf wären Synergien mit der Neuen Messe vorstellbar. Eine entsprechende Offerte soll dem neuen Wirtschaftsbeigeordneten, Herrn Neumann, von der Messegeschäftsführung bereits unterbreitet worden sein!
Dr. Uwe-Volkmar Köck
Stadtrat

