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Solidarität mit den Beschäftigten im Einzelhandel
Der Landesvorsitzende der LINKEN in Sachsen Anhalt, Matthias Höhn, hat in einem Grußwort vor den Streikenden des Einzelhandels heute Morgen in Magdeburg die Unterstützung seiner Partei für die Forderungen der Beschäftigten zugesagt.
Der Landesvorsitzende der LINKEN in Sachsen Anhalt, Matthias Höhn, hat in
einem Grußwort vor den Streikenden des Einzelhandels heute Morgen in
Magdeburg die Unterstützung seiner Partei für die Forderungen der
Beschäftigten zugesagt.
Matthias Höhn bezeichnete das bisher vorliegende Angebot der Arbeitgeber als
nicht hinnehmbar. "Sie fordern als Beschäftigte nichts Unanständiges,
sondern nur das, was Ihnen zusteht", so Höhn vor den zahlreich erschienen
Streikenden. "Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass der Aufschwung, von
dem seit Monaten die Rede ist, nur bei wenigen ankommt und von der Mehrheit
der Menschen durch Verzicht bezahlt wird."
Höhn wies darauf hin, dass es notwendig sei, die Binnenkonjunktur durch eine
Stärkung der Kaufkraft zu stützen. Dafür seien nach Jahren des Lohnverzichts
spürbare Erhöhungen der Löhne und Gehälter Grundvoraussetzung.
Der Landesvorsitzende der LINKEN bekräftigte in diesem Zusammenhang die
Forderung seiner Partei nach der Einführung eines gesetzlichen
Mindestlohnes: "Wer den ganzen Tag im Betrieb schuftet, hat auch ein Recht
darauf, von seinem Lohn in Würde leben zu können."
Matthias Höhn wird morgen auf Einladung der Beschäftigten auch an den
Streikaktionen in Gardelegen teilnehmen.
Magdeburg, 19. März 2008
Joachim Spaeth
Pressesprecher
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