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Die Stadtwerke in Quedlinburg.

Quedlinburger LINKE lehnt Stadtwerke-Privatisierung ab

Jochen Köhler

Die Quedlinburger LINKE lehnt die geplante Privatisierung der Stadtwerke in aller Deutlichkeit ab, so der Vorsitzende Jochen Köhler nach der Mitgliederversammlung vom 4. August 2008:

Quedlinburg. Der Quedlinburger Ortsverband der Partei DIE LINKE lehnt die geplante Privatisierung der Stadtwerke in aller Deutlichkeit ab, so das Fazit des Vorsitzenden Jochen Köhler im Anschluss an die Mitgliederversammlung am 4. August.

Die rund dreißig anwesenden Mitglieder und Sympathisanten stärkten damit auch der LINKEN Stadtratsfraktion den Rücken, die am gleichen Abend zur Fraktionssitzung zusammenkam und ebenfalls die Privatisierungspläne ablehnt.

Jochen Köhler weiter: Der von Bürgermeister Brecht, SPD, CDU, FDP und QfW geplante Verkauf von bis zu 74,9 Prozent der Anteile an den Stadtwerken trifft bei uns auf scharfe Kritik und Ablehnung. Wir lehnen jeglichen Ausverkauf und die Privatisierung städtischen Eigentums ab, welches die Bürger über Jahrzehnte mit ihren Steuergeldern geschaffen haben.

Öffentliche Kontrolle, Mitbestimmung und Mitgestaltung stehen für uns Quedlinburger auf dem Spiel. Zudem befürchten wir Verschlechterungen für die Mitarbeiter und die Kunden der Stadtwerke. Bürgermeister Brecht und die ihn unterstützenden Fraktionen laufen Gefahr, die Quedlinburger an große Energiekonzerne zu verkaufen, die nicht das Wohl der Bürger, sondern pure Gewinnmaximierung im Auge haben.

DIE LINKE Ortsverband Quedlinburg schließt sich dem Aufruf der Bürgerinitiative "Die Stadtwerke gehören uns Quedlinburgern" inhaltlich voll an. Wir rufen alle Bürger auf, mit den Stadträten aller Parteien ins Gespräch zu kommen und sie davon abzuhalten, bei der Stadtratssitzung am 7. August den fatalen Weg der Privatisierung zu gehen, so der Vorsitzende Köhler abschließend. Der Internetlink zur Bürgerinitiative "Die Stadtwerke gehören uns Quedlinburger" www.buergerforum-qlb.de.

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