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Protest gegen Rente mit 67 auch im Harz

Carsten Nell

Anlässlich der Verabschiedung der Rente mit 67 im Deutschen Bundestag und den Protesten im Harz erklärt Landratskandidat Carsten Nell:

Harzregion. Am 9. März stimmte der Deutsche Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD der Rente mit 67 zu. Doch nicht nur in Berlin, wo tausende Menschen am Tag der Abstimmung vor dem Bundestag auf die Straße gingen, war der Protest gegen die Erhöhung des Renteneintrittsalters hörbar.

Auch in der Harzregion wurde bis zur letzten Minute gegen den Beschluss protestiert. Mit Infoständen am 8. und 9. März in den Harzstädten Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg brachte die Linkspartei ihre Ablehnung sichtbar zum Ausdruck. Mehrere Kreistagskandidaten und Landratskandidat Carsten Nell verteilten in den Harzstädten hunderte Flugblätter gegen das Rentengesetz.

Carsten Nell: "Union und SPD haben ein massives Rentenkürzungsprogramm verabschiedet. Woher sollen überhaupt die bis zu 3 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätze herkommen, damit die Menschen bis 67 im Arbeitsleben verbleiben können? Besonders verärgert zeigt sich die Harzer Linkspartei über die Gewerkschafter in der SPD-Fraktion.

"Fast zwei Drittel der früheren und aktuell hauptamtlichen Gewerkschafter in der SPD-Fraktion haben der Rente mit 67 zugestimmt. Diese Gewerkschafter, die zum Teil bis heute aus den Beiträgen von Millionen Gewerkschaftsmitgliedern bezahlt werden, stimmten dem Rentenraub zu und haben damit Arbeitnehmerinteressen ihrer Kollegen mit Füßen getreten", so Nell abschließend.

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