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LINKE-Stadtratsfraktion Wernigerode sieht in Bankenfusion Nachteile für Kunden und Beschäftigte
Die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE/BI im Stadtrat Wernigerode kritisieren die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank und die zu erwartenden negativen Auswirkungen für Kunden und Beschäftigte:
Wernigerode. Auf einhellige Kritik der Fraktion DIE LINKE/BI im Stadtrat Wernigerode trifft die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank und die zu erwartenden negativen Auswirkungen für Kunden und Beschäftigte, erklären Fraktionschef Dieter Kabelitz und der Wirtschaftsausschussvorsitzende Thomas Schatz im Anschluss an die Fraktionssitzung vom 3. September.
So werden laut Kabelitz und Schatz die Beschäftigten und die Kunden das Nachsehen bei der Fusion haben. So wird mit dem Abbau von bundesweit 6 500 Arbeitsplätzen und hunderter Filialen gerechnet. Durch den Zusammenschluss sieht DIE LINKE auch Arbeitsplätze und Filialen in Wernigerode und weiteren Städten im Harzkreis akut gefährdet, in denen bisher beide Banken vertreten sind.
Wir fordern wie die Gewerkschaften den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und sprechen uns für Beschäftigungsgarantien aus. Ansonsten droht den Beschäftigten nach nur einem Jahr Erwerbslosigkeit der Absturz in die entwürdigenden Hartz-Gesetze, was den völligen Verlust des Datenschutzes und eines Teils der Bürgerrechte für die betroffenen Familien bedeute.
Die Fusion verringert zudem den Wettbewerb und schafft einen weiteren Monopolisten, der gegenüber den Kunden niedrigere Sparzinsen und höhere Kreditzinsen durchsetzen kann, so die LINKE-Stadträte Kabelitz und Schatz abschließend.

