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Keinen Cent aus der Stadtkasse für den Umbau des Bahnhofes Nietleben
Es ist genau 5 Jahre her, da am 1. August 2002 ohne Vorankündigung der S-Bahnbetrieb zwischen Dölau und Nietleben eingestellt wurde. Weder Protestmarsch , Bürgerinitiativen noch Stadtratsbeschluss halfen- die Bahn blieb weg.
Es ist genau 5 Jahre her, da am 1. August 2002 ohne Vorankündigung der S-Bahnbetrieb zwischen Dölau und Nietleben eingestellt wurde. Weder Protestmarsch , Bürgerinitiativen noch Stadtratsbeschluss halfen- die Bahn blieb weg. Zum Troste wurde der Bevölkerung ein attraktiver Übergangspunkt in Nietleben versprochen. Bis heute hat es nicht einmal zu einem Wind- und Wetterschutz gereicht. Es wird also höchste Zeit mit dem Umbau in Nietleben! Nun soll die einst Geprellte aber für einen Teil der Wiedergutmachung auch noch selbst aufkommen. Nicht mit der Fraktion der LINKEN im Stadtrat! Deren Mitglied, Dr. Uwe - Volkmar Köck, der zugleich im Verkehrsausschuss des Landtages sitzt, begründet dies damit, dass im Zeitraum von der Einstellung des Zugbetreibes bis zur Realisierung der versprochenen prioritären Umgestaltung des Bahnhofes Nietleben bei Bahn und Land einseitige Einsparungen in einem Umpfang von fast 8 Mio.EUR erzielt worden sind. Die auf diese Summe entfallenden kalkulatorischen Zinsen übersteigen den von der Stadt erwarteten Eigenanteil um ein Mehrfaches.
Die durch die Streckenstilllegung erzielten Einsparungen betragen bei der Bahn für die erforderliche Streckenunterhaltung 2.270.000 EUR (2002- 2007), die die Einnahmen übersteigenden Kosten des laufenden Beriebes 100.000 EUR ( 5 Jahre x 20.000 EUR). Und das spart Land einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 1.115.00 EUR ( 5.575.000 EUR in 5 Jahren)
Dr. Uwe-Volkmar Köck
Stadtrat

