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Jan Korte auf Besuchstour in Bernburg
Am 16. 04. 2008 verbrachte der Bundestagsabgeordnete der LINKEN Jan Korte seinen monatlichen Wahlkreistag in Bernburg. Zu Beginn der Tour besuchte er das städtische Wohnheim Wolfgangsstift.
Am 16. 04. 2008 verbrachte der Bundestagsabgeordnete der LINKEN Jan Korte seinen monatlichen Wahlkreistag in Bernburg. Zu Beginn der Tour besuchte er das städtische Wohnheim Wolfgangsstift.
Während eines Rundgangs durch die Einrichtung sprach er mit den Mitarbeiterinnen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung. Einig war man sich, dass es bedrückend ist, dass Einrichtungen wie die in das Haus integrierte Bernburger Tafel und die Suppenküche notwendig sind und immer größeren Zuspruch erleben. Derzeit haben ca. 1700 Menschen die Berechtigung, über die Tafel Lebensmittel zu beziehen. Ein Drittel davon sind Kinder. Positiv wurde aber erlebt, dass dieses gesellschaftliche Problem in Bernburg nicht räumlich an den Rand der Stadt gedrängt wird, sondern mitten im Zentrum für alle sichtbar bleibt. Schwierig gestaltet sich die Arbeit der Tafel durch das Fehlen eines Kühlfahrzeugs. Für dessen Anschaffung werden derzeit Sponsoren gesucht und Korte sagte Unterstützung durch die Bundestagsfraktion zu.
Problematisch ist laut Dezernent Paul Koller die unterschiedliche Zuständigkeit für die Betreibung des Obdachlosenheimes (durch die Stadt) und die präventive Arbeit zur Vermeidung von Obdachlosigkeit (durch den Landkreis). Eine Zusammenführung beider Aufgaben ist hier geboten.
Weiter ging es zur Sozialstation der Volkssolidarität, wo Korte einen Scheck über 100 Euro überreichte. Das Geld stammt aus den Diätenerhöhungen, die die Abgeordneten der LINKEN im Bundestag bekanntlich abgelehnt haben und nun monatlich im Wahlkreis an Vereine, Verbände und soziale Initiativen spenden.
Gut besucht war die Bürgersprechstunde. Die angesprochenen Themen reichten von rechtlichen Problemen beim Hartz-IV Bezug über die Diskussion zum Umgang mit Geschichte bis hin zur Vorstellung eines innovativen Produkts im Baubereich.
Am Ende des Tages gab es noch eine weitere Scheckübergabe an die BISA, die aus dem Solidarfonds der Bundestagsfraktion einen Betrag von 500 Euro für die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit bekommen hat.
