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Heutige Rentenpolitik ist Ursache für zukünftige Altersarmut

Der Bundestagsabgeordnete Jan Korte befürchtet vor allem im Osten künftig verstärkt Altersarmut. Die Ursache sei die "verfehlte Renten- und Arbeitsmarktpolitik von SPD und Union".

Der Bundestagsabgeordnete Jan Korte befürchtet vor allem im Osten künftig verstärkt Altersarmut. Die Ursache sei die "verfehlte Renten- und Arbeitsmarktpolitik von SPD und Union".

Zwar verschließe die SPD in den neuen Bundesländern nicht länger die Augen vor der Einkommenssituation ostdeutscher Rentnerinnen und Rentner, jedoch komme diese Einsicht ein Jahrzehnt zu spät. Doch alle Einsicht hilft nichts, wenn den Worten keine Taten folgen. Korte fordert die SPD auf, zusammen mit der Union endlich ihre Blockadehaltung im Bundestag aufzugeben, um einen wirksamen Beitrag für die Rentnerinnen und Rentner zu leisten.

Korte: „Bei der Rente schlägt auch zu Buche, dass die Bundesregierung den Osten seit je her als neoliberales Experimentierfeld für niedrigste Löhne missbraucht haben. Armutsrenten folgen Armutslöhnen. Ich beharre daher auf der Forderung der LINKEN nach einem Mindestlohn von 8,44 Euro. Hierzu gehört auch eine bessere Berücksichtigung von rentenrechtlichen Zeiten während der Arbeitslosigkeit. Ein Rentenanspruch von 2,19 Euro für ein Jahr Hartz IV ist empörend“.

DIE LINKE will mit einer schnellen Rentenwertangleichung die bisherige Benachteiligung ostdeutscher Rentnerinnen und Rentner überwinden. Mit zahlreichen Gesetzesinitiativen will DIE LINKE die Ungerechtigkeiten bei der Rentenüberleitung beseitigen. Union und SPD beharren derzeit auf ihrem Nein. „Nach gut 18 Jahren Einheit dürfen die Menschen in Ostdeutschland auch in Sachen Rente nicht länger diskriminiert werden“, so Korte abschließend.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Berliner Büro von Jan Korte (MdB) unter 030-227-71101.

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