Skip to main content

Detailansicht

Die Infostände der LINKEN wie jedes Jahr dicht umlagert von interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Gewerkschaftskritik am Sozialabbau der Großen Koalition

Thomas Schönfelder

Zur Maikundgebung des Harzer DGB auf dem Wernigeröder Marktplatz und der Teilnahme der LINKEN erklärt der Wernigeröder Stadtvorsitzende und Stadtrat Thomas Schönfelder:

DGB-Maikundgebung auf dem Wernigeröder Marktplatz:

Wernigerode. An der traditionellen Maikundgebung des Harzer Gewerkschaftsbundes DGB, die in diesem Jahr unter dem Titel "Du hast mehr verdient" stand, nahmen am 1. Mai auf dem Wernigeröder Marktplatz mehrere hundert Wernigeröder und Gäste der Stadt teil. Verschiedene Parteien und Einzelgewerkschaften waren mit Infoständen und zahlreichen Abgeordneten aus Stadt, Kreis und Landtag vertreten.

Neben Dr. Elisabeth Martin, DGB-Regionalvorsitzende, Kurt Auerswald, DGB-Kreisvorsitzender Wernigerode und Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann sprach als Hauptredner Horst Schmitthenner, Hauptvorstand der IG Metall, zu den Kundgebungsteilnehmern.

Schmitthenner kritisierte in seiner Rede die Politik der CDU/SPD-Bundesregierung als arbeitnehmer- und arbeitslosenfeindlich und unterstrich die Forderung der Gewerkschaften nach einem gesetzlich garantierten Mindestlohn.

LINKE-Kreischef André Lüderitz und Kreistagsfraktionschef Eberhard Schröder unterstützten die Kritik der Gewerkschaften an Union und SPD. An Infoständen und im Gespräch mit den Bürgern warben zahlreiche Abgeordnete und Mitglieder der Linkspartei ebenfalls für die Einführung eines Mindestlohnes. "Es müsse endlich ein Ende haben, dass auch tausende Harzer für einen Armutslohn schuften und von ihrer Hände Arbeit nicht in Würde leben können".

Bezeichnend sei, dass die CDU/SPD-Bundestagsmehrheit nur drei Tage zuvor einem Antrag der Linksfraktion zur Einführung von Mindeslöhnen wiederholt die Zustimmung verweigerten, so DIE LINKE.

Zurück zum Kopf der Seite