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Für Erhalt der Verwaltungsgemeinschaften und Kampf gegen Kinderarmut

Thomas Schönfelder

Zum Neujahrstreffen der Wernigeröder LINKEN mit MdL Eva von Angern und den dort diskutierten Themen erklärt der Wernigeröder Stadtverbandsvorsitzende und Stadtrat Thomas Schönfelder:

Neujahrstreffen der Wernigeröder Linkspartei:

Wernigerode. Eine Vielzahl von Mitgliedern, Abgeordneten und Sympathisanten aus Stadt und Landkreis konnte die Wernigeröder Linkspartei.PDS kürzlich auf ihrem Neujahrstreffen begrüßen. Stadtverbandschef Thomas Schönfelder und Stadtfraktionschef Dieter Kabelitz hießen dazu auch die Landtagsabgeordnete Eva von Angern in ihren Reihen willkommen und gaben einen Ausblick auf die politischen Schwerpunkte, zu denen für DIE LINKE. die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik gehört.

Die steigende Kinderarmut, von der 21 Prozent aller unter 15jährigen Kinder in Wernigerode, 25 Prozent in Halberstadt und 30 Prozent in Quedlinburg betroffen sind, summiert sich im neuen Harzkreis auf 6500 Kinder. Dies sei ein gesellschaftlicher Skandal, den die Bundesregierung mit den Hartz-Gesetzen weiter verschärft habe, so Schönfelder. DIE LINKE. werde sich daher für den Erhalt des Familien- und Sozialpasses des Landkreises Wernigerode und die Ausweitung auf den neuen Kreis einsetzen.

Auf dem Neujahrstreffen wurden zudem Unterschriften gegen den Zwang zu Einheitsgemeinden gesammelt. Schönfelder dazu: "DIE LINKE. ist für die gleichberechtigte Existenz von Verwaltungsgemeinschaften und Einheitsgemeinden. Dies habe man bereits im Landtag deutlich gemacht. Die Bürgermeister der Harzgemeinden konnten bei der namentlichen Abstimmung im Landtag miterleben, dass alle Harzer Landtagsabgeordneten von CDU und SPD gegen Verwaltungsgemeinschaften und für den Fusionszwang gestimmt haben."

Der Kampf gegen Kinderarmut und der Erhalt der Verwaltungsgemeinschaften sind zwei Seiten einer Medaille für einen sozialen und bürgernahen Harzkreis, den DIE LINKE. mitgestalten will, so der Vorsitzende mit Blick auf die Wahlen am 22. April abschließend.

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