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Fraktion DIE LINKE: Leihgebührenpraxis bei Schulbüchern - gleichwertige Bedingungen schaffen

Zu den gegenwärtigen Verlautbarungen von Presse und Verbänden über die Leihgebührenpraxis bei Schulbüchern erklärt Jutta Fiedler, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag:

Zu den gegenwärtigen Verlautbarungen von Presse und Verbänden über die Leihgebührenpraxis bei Schulbüchern erklärt Jutta Fiedler, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag:

„Initiiert durch  die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drs. 5/1876) ist zurzeit das Verfahren der Leihgebühren für Schulbücher, deren Rückfluss an die Schulen und die Verwendung dieser Mittel für Neuanschaffungen von Büchern in der Diskussion. DIE LINKE stimmt der GEW Sachsen-Anhalt zu, dass die momentane Praxis die Ungerechtigkeiten im Bildungssystem in Sachsen-Anhalt weiter verstärkt. Durch den Rücklauf der Leihgebühren an die „verursachende“ Schule nehmen Schulen in „unbelastetem“ Sozialraum im derzeitigen Leihsystem mehr Geld ein und bekommen mehr zurück, Schulen in sozial angespannten Gebieten nehmen weniger Geld ein und erhalten weniger zurück.DIE LINKE fordert eine schnelle Veränderung des Systems dahingehend, dass gleichwertige Bedingungen an den Schulen sichergestellt werden.Langfristig halten wir Lehr- und Lernmittelfreiheit für erstrebenswert. Dafür müssen jedoch die haushalterischen Voraussetzungen in den Ländern geschaffen werden. DIE LINKE fordert vom Bund, Bildung als Gemeinschaftsaufgabe anzunehmen und als eine Möglichkeit der Realisierung dazu allen Schülern die Schulbücher ohne Gebühr zur Verfügung zu stellen.“Magdeburg, 7. April 2009

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