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Fraktion DIE LINKE: Keine Neuauflage alter Fehler bei der Sportförderung

In einer Sondersitzung befasste sich der Ausschuss für Soziales heute mit der Sportförderung für das Land Sachsen-Anhalt und den Landessportbund. Dazu erklären die sozialpolitische Sprecherin Birke Bull und der sportpolitische Sprecher der Fraktion Dr. Detlef Eckert:

In einer Sondersitzung befasste sich der Ausschuss für Soziales heute mit der Sportförderung für das Land Sachsen-Anhalt und den Landessportbund. Dazu erklären die sozialpolitische Sprecherin Birke Bull und der sportpolitische Sprecher der Fraktion Dr. Detlef Eckert:

„DIE LINKE steht zur Sportförderung für das Land Sachsen-Anhalt und den Landessportbund. Um diese transparent zu gestalten und die Mittel für das Jahr 2009 freigeben zu können, ist die Landesregierung dringend gefordert, endlich die dafür erforderliche Richtlinie zu verabschieden, es ist bereits unnötig viel Zeit ins Land gegangen.

Hinsichtlich der künftigen Ausgestaltung der Modalitäten zur Eigenbeteiligung im Rahmen der institutionellen Förderungen erwartet DIE LINKE eine angemessene Regelung, die zum einen den Vorgaben der Landeshaushaltsordnung gerecht wird und zum anderen dem gemeinsamen Anliegen, insbesondere die Förderung der Arbeit der Sportvereine vor Ort nicht über Gebühr zu belasten oder einzuschränken, gerecht wird.

Die Frage der Ausgestaltung der so genannten Altlasten des Landessportbundes ist weiter zügig zu verhandeln. DIE LINKE spricht sich im Gegensatz zur Landesregierung dafür aus, dass eine angemessene Verteilung der entstehenden Lasten zwischen dem Land und dem Landessportbund gefunden wird. Der Landessportbund jedenfalls kann nicht völlig aus seiner finanziellen Verantwortung entlassen werden.

Bei der künftigen Sportförderung im Lande müssen aus den Ereignissen der letzten Monate die richtigen Konsequenzen gezogen werden - eine Neuauflage alter Fehler bei der Sportförderung darf es im Interesse des Sports, der Sportlerinnen und Sportler nicht geben.“

Magdeburg, 13. Oktober 2008

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