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Fraktion DIE LINKE: Debatte um Managergehälter ist purer Populismus

Zur derzeitigen Debatte um die Höhe von Managergehältern erklärt der Vorsitzende der Fraktion Wulf Gallert:

Zur derzeitigen Debatte um die Höhe von Managergehältern erklärt der Vorsitzende der Fraktion Wulf Gallert:

„Die wahrlich vorhandene unvertretbare Kluft zwischen Managereinkünften und den Einkommen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist nun wirklich keine neue Erkenntnis.

Wenn sich nun allerdings CDU und SPD bundesweit wie auch im Lande im folgenlosen Klagen über diesen Fakt geradezu überbieten, soll der Öffentlichkeit wohl suggeriert werden, man sorge sich nun tatsächlich um eine gerechte Umverteilung von „oben“ nach „unten“.

Wer es damit aber tatsächlich ernst meint, bräuchte nur dem unlängst in den Deutschen Bundestag eingebrachten Antrag der LINKEN zuzustimmen, der die Begrenzung von Managergehältern fordert.

Zudem gibt es einen Weg, bei dieser Umverteilung wirklich Nägel mit Köpfen zu machen: den der wirksamen Erhöhung des Spitzensteuersatzes.
Das aber steht im Gegensatz zur praktizierten Politik von CDU und SPD, die in den letzten Jahren eine permanente Absenkung eben dieses Spitzensteuersatzes durchgesetzt haben.

Solange sich an dieser Politik nichts ändert, bleiben die Krokodilstränen, die zum Thema  Managergehälter vergossen werden, purer Populismus oder eben auch eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit.“

Magdeburg, 10. Dezember 2007

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