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Fraktion DIE LINKE: Bayerns Vorstoß gegen Honorarreform ist unsolidarisch
Zur bayerischen Bundesratsinitiative erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Heidelinde Penndorf:
Zur bayerischen Bundesratsinitiative erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Heidelinde Penndorf:
„Der Kritik der sachsen-anhaltischen Gesundheitsministerin Dr. Kuppe am bayrischen Vorstoß gegen die Honorarreform bei den Ärzten kann sich DIE LINKE anschließen.
Allerdings ist für uns die gesamte Reform unsolidarisch, denn sie belastet vor allem die Versicherten. Wenn Bayern nun gerade den einzigen Ansatz zu Solidarität und Ausgleich zwischen den Bundesländern - nämlich die Honorarreform - angreift, dann zeugt dies nur von Egoismus und Ignoranz den wahren Problemen des Gesundheitswesens gegenüber.
Mit dieser Honorarreform werden endlich Rückstände in der Vergütung ostdeutscher Ärzte aufgeholt und die hier erbrachten höheren Leistungen annähernd anerkannt. Die geringere Arztdichte in den ostdeutschen Bundesländern, die höhere Morbidität und damit wesentlich höhere Patientenzahlen pro Arzt rechtfertigen, dass die Nutznießer dieser Honorarreform vor allem im Osten zu finden sind.“
Magdeburg, 18. Februar 2009
