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Fraktion DIE LINKE: Aufklärung zu Vorfall in Dessau unumgänglich
Zu Vorwürfen gegen die Dessauer Polizei im Zusammenhang mit Angriffen auf einen 20jährigen erklärt die innen- und rechtspol. Sprecherin der Fraktion Gudrun Tiedge:
Zu Vorwürfen gegen die Dessauer Polizei im Zusammenhang mit Angriffen auf einen 20jährigen erklärt die innen- und rechtspol. Sprecherin der Fraktion Gudrun Tiedge:
„Die in Medien so bezeichnete „Hetzjagd“ in Dessau bedarf der vollständigen Aufklärung, dies im Interesse des Opfers wie auch der Dessauer Polizei.
Der Vorwurf an eine Dessauer Polizeibeamtin, sie habe nachlässig gehandelt, darf nicht im Raum stehen bleiben. DIE LINKE begrüßt, dass die Vorwürfe untersucht werden und dass der Staatsschutz in der Sache selbst unverzüglich Ermittlungen aufgenommen hat.
Wie der Dessauer Polizeisprecher bestätigt, sei das Opfer unter den Augen von Passanten geschlagen, getreten und auch beschimpft worden. Das ist ein weiteres schlimmes Signal mangelnder Zivilcourage, derer es im Kampf gegen rechte Gewalt so dringend bedarf.
Für DIE LINKE sind Vorverurteilungen so wenig hilfreich wie Versuche der Verharmlosung – es geht um Aufklärung und darum, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. DIE LINKE wird den Vorfall in der kommenden Sitzung des Innenausschusses des Landtages thematisieren.“
Magdeburg, 11. April 2009
