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DIE LINKE: Solidarität mit den Opfern des Anschlages in Lodersleben
Der Landesvorsitzende der LINKEN in Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn, hat sich heute zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lodersleben, Horst Fabich, getroffen, um sich vor Ort nach dem Anschlag auf die polnischen Erntehelfer persönlich einen Eindruck zu verschaffen.
Der Landesvorsitzende der LINKEN in Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn, hat sich heute zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lodersleben, Horst Fabich, getroffen, um sich vor Ort nach dem Anschlag auf die polnischen Erntehelfer persönlich einen Eindruck zu verschaffen.
Danach besichtigte Matthias Höhn auch den Ort des Anschlages. Der Landesvorsitzende der LINKEN zeigt sich zutiefst betroffen von den Ereignissen.
„Ein solcher heimtückischer Anschlag ist auf das Entschiedenste zu verurteilen. Die Öffentlichkeit muss Solidarität mit den Opfern zeigen und deutlich machen, dass es dafür keinerlei Toleranz gibt und solche menschenverachtenden Aktivitäten geächtet werden.“, so Höhn.
In dem Gespräch mit dem Bürgermeister wurde deutlich, dass die Verantwortlichen vor Ort mit einer solchen Situation nicht allein gelassen werden dürfen.„Es ist bedauerlich, dass bis jetzt niemand von verantwortlicher Seite auf Landesebene zu den Vorgängen mit dem Bürgermeister in Kontakt getreten ist“, sagte Höhn.
„Leider ist dieser Anschlag nicht das erste Ereignis solcher Art in Sachsen-Anhalt. Wieder einmal wird deutlich, dass rechtsextremes Gedankengut mittlerweile fest in der Mitte der Gesellschaft verankert ist. Notwendig ist eine stetige Auseinandersetzung aller Demokraten mit rechtsextremistischem und ausländerfeindlichem Gedankengut und ein handlungsfähiger Rechtsstaat“, sage der Landesvorsitzende.
Magdeburg, 28. April 2008
Joachim Spaeth
Pressesprecher
