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DIE LINKE: Für eine friedliche Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide!

Anlässlich des 15-jährigen Wirkens der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe erklärt Matthias Höhn, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE in Sachsen-Anhalt:

Anlässlich des 15-jährigen Wirkens der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe erklärt Matthias Höhn, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE in Sachsen-Anhalt:


Auch nach 15 Jahren bleiben wir dabei: Für eine friedliche Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide!

In den letzten 15 Jahren haben die PDS und jetzt DIE LINKE das Ziel einer militärfreien Heide angestrebt und fühlt sich von Beginn an mit der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe verbunden. Allen Akteuren, die diese 15 Jahre mit ihrem unermüdlichen Engagement erfüllten, ist zu danken. DIE LINKE bleibt bei ihrer Forderung nach der Entstehung eines Naturparks. Wir kämpfen für politische Mehrheiten, die die Wiederaufnahme dieses Projektes ermöglichen.

Bereits 1991 stellte die PDS-Landtagsfraktion einen Antrag zur ausschließlich zivilen Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Der Antrag fand seinerzeit mit geringfügigen Änderungen eine überwältigende parlamentarische Mehrheit. Doch schon 1993 beschloss der Bundestag gegen den Landes- und Bürgerwillen die Errichtung eines Truppenübungsplatzes. 1997 unterlief dann der damalige SPD-Innenminister Püchel den Landtagsbeschluss mit seinem sogenannten Heidekompromiss. 2002 wurde die Verordnung des überarbeiteten Naturparkkonzeptes als Ringlösung zerredet. Auf Initiative von FDP und CDU gab man schließlich 2004 die Verpflichtung der Bundesregierung zur Rückgabe von 5000 ha Südheide Preis. Schaut man zum Nationalpark Eifel oder zum Nationalpark Bayerischer Wald, kann man erahnen, welch große Chance für diese Region in den letzen Jahren vertan wurde.

Angesichts eines Gefechtsübungszentrums, in dem auch der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan trainiert wird, ist zu bekräftigen: DIE LINKE lehnt die Verlängerung und Erweiterung der Bundeswehrmandate in Afghanistan ab und fordert den Abzug der deutschen Truppen. DIE LINKE unterstützt die Petition der Friedensbewegung 'Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan' und die geplanten Demonstrationen anlässlich der Mandatsverlängerung am 20. September 2008 in Berlin und Stuttgart."

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