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Abgeordnete in Bernburg unterwegs
Zweimal im Jahr schwärmen sie aus, die Abgeordneten und Mitarbeiter/innen der Landtagsfraktion der LINKEN. Dann gilt es, in zahlreichen Gesprächen vor Ort die Auswirkungen der Landespolitik in Erfahrung zu bringen, Ideen oder Probleme aufzugreifen und besonders gut Gelungenes kennen zu lernen.
Zweimal im Jahr schwärmen sie aus, die Abgeordneten und Mitarbeiter/innen der Landtagsfraktion der LINKEN. Dann gilt es, in zahlreichen Gesprächen vor Ort die Auswirkungen der Landespolitik in Erfahrung zu bringen, Ideen oder Probleme aufzugreifen und besonders gut Gelungenes kennen zu lernen.
Die so erhaltenen Anregungen und Denkanstöße sind immer wieder Anlass für Anfragen und Debatten im Landtag und können nicht selten zu konkreten Politikansätzen führen. Am 31. 03. 2008 führte sie der Weg nach Bernburg. Erste Station war ein Besuch des Martinzentrums, wo sie sich bei einem Rundgang im Gespräch mit Pfarrer Kuhn einen Überblick über die besonders gelungene Verquickung von Bildungsangeboten für Kinder vom Säuglingsalter an bis zum Ende der Grundschulzeit verschafften. Die räumliche Nähe macht eine aktive Gestaltung des Überganges von Kita zur Grundschule besonders leicht, und wie in den meisten Schulen in freier Trägerschaft wird auch hier durch die Anwendung von reformpädagogischen Ansätzen eine hervorragende, innovative Arbeit geleistet. Ziel der Politik müsse sein, diese innovationsfreudige Atmosphäre auch an staatlichen Schulen zu befördern. Gute Ideen dürfen nicht bürokratischen Hürden zum Opfer fallen, sondern müssen unkompliziert ausprobiert werden können.<//font>
Weiter führte die Tour die Abgeordneten zum Freigut Garsena. Eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe, die Jugendliche mit vielfältigen Verhaltensauffälligkeiten aufnimmt, bei denen alle anderen Formen der Jugendhilfe versagt haben. Durch eine straffe Tagesstrukturierung und äußerste Konsequenz soll den Jugendlichen eine gesellschaftskonforme Lebenseinstellung vermittelt werden. Es gibt, oft erstmals im Leben der Jugendlichen, <//span>beständige Beziehungsangebote. Durch die Mitarbeit in der Landwirtschaft erfahren sie Dinge wie gebraucht und wichtig zu sein und erhalten Anerkennung für erbrachte Leistungen. Die Abgeordneten erlebten diese Einrichtung als hochprofessionelles Angebot für Jugendliche, die ansonsten keine Chance mehr in der Gesellschaft haben.<//font>
Der letzte Termin führte zum Landrat, um seine Positionen zur anstehenden Funktionalreform in Erfahrung zu bringen. Der Vergrößerung der Kreise müsse nun auch eine Übertragung von mehr Aufgaben folgen. Die Landkreise fühlen sich in der Lage, mehr Verantwortung zu übernehmen, nun sei das Land in der Pflicht, die Verhandlungen zu führen. <//span><//font><//font><//font>
