Skip to main content

Wer mit wem? Egal – sexuelle Orientierung ist Privatsache

Eva von Angern

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie erklärt die Sprecherin der Fraktion für Gleichstellung und LSBTTI Eva von Angern: Eine Gesellschaft definiert sich über ihre Normen und Werte - ihr Wir-Gefühl schafft Identität. Anhand der Geschichte lässt sich leicht nachvollziehen, dass diese Wertesysteme einem ständigen Wandel unterliegen, da neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Fortschritt und Entwicklung in allen Lebensbereichen immer neue Erkenntnisse zutage fördern, die Modernisierung, Umgestaltung und Neuorientierung nach sich ziehen.

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie erklärt die Sprecherin der Fraktion für Gleichstellung und LSBTTI Eva von Angern: Eine Gesellschaft definiert sich über ihre Normen und Werte - ihr Wir-Gefühl schafft Identität. Anhand der Geschichte lässt sich leicht nachvollziehen, dass diese Wertesysteme einem ständigen Wandel unterliegen, da neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Fortschritt und Entwicklung in allen Lebensbereichen immer neue Erkenntnisse zutage fördern, die  Modernisierung, Umgestaltung und Neuorientierung nach sich ziehen.

In einigen Bereichen bleiben veraltete Denkmuster und Vorbehalte jedoch erhalten und sorgen dafür, dass Menschen mit einer anderen Weltanschauung und Lebenseinstellung schnell abgelehnt, dann schließlich stigmatisiert und am Ende ausgegrenzt werden.

Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie. Das Datum wurde bewusst gewählt, denn erst am 17. Mai 1990 beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu entfernen. Im Gegensatz dazu ist die Transsexualität noch immer als psychische Störung eingetragen. Eine Änderung ist erst künftig geplant.

Wir sollten in unserem Denken und Handeln diesen Schritt vorwegnehmen. Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten und darf aufgrund dieser individuellen Entscheidung nicht durch Ablehnung, Ausgrenzung, Hass und Gewalt bedroht sein.

Zurück zum Kopf der Seite