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Sachsen-Anhalt Monitor 2018

Andreas Höppner

Zum heute veröffentlichten Sachsen-Anhalt Monitor 2018 und der damit erstmals verbundenen Sonntagsfrage im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt Andreas Höppner:

Zum heute veröffentlichten Sachsen-Anhalt Monitor 2018 und der damit erstmals verbundenen Sonntagsfrage im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung erklärt der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt Andreas Höppner:

Erstmals wurde mit dem Sachsen-Anhalt Monitor in diesem Jahr auch eine repräsentative Wahlumfrage in Sachsen-Anhalt erhoben. DIE LINKE in Sachsen-Anhalt kommt dabei auf knapp 20 (19,6) Prozent der Wählerstimmen und wäre damit zweitstärkste Kraft. Mit diesem positiven Trend sehen wir unsere Arbeit bestätigt. Konsequente Haltung und konstante Bemühungen für und mit unseren Positionen den gesellschaftlichen Diskurs mitzugestalten, tragen Früchte und bringen uns dem Ziel 20 Prozent plus einen großen Schritt entgegen.

Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis, welches auch verdeutlicht, dass wir wieder einen festen Stand in Sachsen-Anhalt haben. Für DIE LINKE in Sachsen-Anhalt bedeutet dieses Ergebnis aber auch weiter offensiv zu werben und mit unseren Positionen und Konzepten zu überzeugen.

Der Sachen-Anhalt-Monitor 2018 stellt eine umfangreiche Momentaufnahme der aktuellen politischen Verhältnisse und Stimmung im Land dar. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass in vielen Bereichen eine positive Entwicklung im Bezug zu den vergangenen Befragungen festzustellen ist. Bei den Fragen zum Vertrauen in die Politik und die Demokratie ist jedoch ein Abwärtstrend zu verzeichnen, so lassen sich aktuell 36 Prozent (5 Prozent weniger als 2015) der Befragten als »zufriedene Demokraten« einordnen. Die Zahl der »systemkritischen Demokraten« und die der »politikkritischen Demokraten« sind jeweils moderat gewachsen, von 32 auf 35 Prozent bzw. von 23 auf 28 Prozent der Befragten.

Eine Antwort auf diese Entwicklung muss ein Höchstmaß an Transparenz im politischen Handeln und die Möglichkeit der Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt an demokratischen Prozessen sein.

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