LINKE-Kreisvorsitzende Evelyn Edler: Kritik an anhaltenden Zugausfällen und Verspätungen auf Nordharzer Schienennetz
Harzkreis. Zum Unmut vieler Bahnreisender setzen sich die Zugausfälle und Verspätungen auf dem Streckennetz des Harz-Elbe-Express (HEX) zwischen Harzregion, Magdeburg und Halle auch im neuen Jahr fort. Wie Evelyn Edler, die Harzer Kreisvorsitzende der Linkspartei kritisiert, seien auch in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres viele Bahnreisende und vor allem Berufspendler, die in den frühen Morgenstunden die Zugverbindungen aus dem Harz in Richtung Magdeburg und Halle nutzen, von regelmäßigen Zugausfällen und Verspätungen betroffen. [Foto: Flickr/Gerard Stolk/CC-BY-NC-2.0]
Harzkreis. Zum Unmut vieler Bahnreisender setzen sich die Zugausfälle und Verspätungen auf dem Streckennetz des Harz-Elbe-Express (HEX) zwischen Harzregion, Magdeburg und Halle auch im neuen Jahr fort. Wie Evelyn Edler, die Harzer Kreisvorsitzende der Linkspartei kritisiert, seien auch in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres viele Bahnreisende und vor allem Berufspendler, die in den frühen Morgenstunden die Zugverbindungen aus dem Harz in Richtung Magdeburg und Halle nutzen, von regelmäßigen Zugausfällen und Verspätungen betroffen.
So auch jüngst am Montag, 6. Februar, als auf die Pendler gleich zum Beginn der Arbeitswoche eine böse Überraschung auf den Bahnhöfen der Harzregion wartete. In diesem konkreten Fall fiel der Zug auf der Linie »Hex 4« aus, der werktags um 6.05 Uhr in Goslar startet und die Städte Wernigerode (6:40 Uhr), Halberstadt (6:56 Uhr) und Halle (8:14 Uhr) miteinander verbindet.
Der zunehmende Unmut vieler Nutzer sei mehr als berechtigt, erklärt die Wernigeröder Kreistagsabgeordnete. Für sie komme diese Entwicklung allerdings nicht überraschend. Seitdem es Ende 2015 amtlich wurde, dass das Dieselbahnnetz ab Dezember 2018 vom bisherigen HEX-Betreiber Transdev an das Bahnunternehmen Abellio fällt, stellen Bahnreisende im Jahresverlauf 2016 eine kontinuierliche Verschlechterung bei Pünktlichkeit und zunehmend personelle Engpässe fest.
»Das Personal und das rollende Material werden mit Blick auf das Auslaufen des Vertrages auf Verschleiß gefahren, dass könne niemand mehr leugnen«, so Edler. Dieser Zustand sei weder Einheimischen noch den vielen per Bahn anreisenden Gästen unserer Tourismusregion für weitere fast zwei Jahre bis zum Auslaufen des Vertrages im Dezember 2018 zuzumuten.
Die Verantwortlichen in der »Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH« (NASA) sowie die in den am Bahnnetz liegenden Landkreise und Kommunen sollten hier im Interesse der Bahnkunden die unbefriedigende Situation erneut auf die Tagesordnung setzen und dies gegenüber dem Hex-Betreiber Transdev kommunizieren, erklärt die Linkspolitikerin abschließend.

