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Geschlechtergerechtigkeit als Maßstab sozialer Gerechtigkeit

Birke Bull

Zum Equal-Pay-Day erklärt die Landesvorsitzende Birke Bull: Bis zum 19. März dieses Jahres haben Frauen umsonst gearbeitet – wenn man den durchschnittlichen Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen auf das Jahr umrechnen würde. Diese Ungleichbehandlung thematisiert der morgige Equal-Pay-Day. Soziale Gerechtigkeit heißt auch Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Frauen bekommen im Durchschnitt noch immer rund 22 Prozent weniger Lohn für gleichwertige Arbeit, in sogenannten Frauenberufen wird schlechter bezahlt, Frauen sind überdurchschnittlich von prekärer Beschäftigung, Befristung und Leiharbeit betroffen. Frauen leisten nach wie vor den wesentlichen Teil unbezahlter sozialer Arbeit. Mit geringer Entlohnung steigt auch das Risiko von Armut für Frauen, vor allem als Alleinerziehende und im Alter.

Zum Equal-Pay-Day erklärt die Landesvorsitzende Birke Bull: Bis zum 19. März dieses Jahres haben Frauen umsonst gearbeitet – wenn man den durchschnittlichen Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen auf das Jahr umrechnen würde. Diese Ungleichbehandlung thematisiert der morgige Equal-Pay-Day. Soziale Gerechtigkeit heißt auch Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Frauen bekommen im Durchschnitt noch immer rund 22 Prozent weniger Lohn für gleichwertige Arbeit, in sogenannten Frauenberufen wird schlechter bezahlt, Frauen sind überdurchschnittlich von prekärer Beschäftigung, Befristung und Leiharbeit betroffen. Frauen leisten nach wie vor den wesentlichen Teil unbezahlter sozialer Arbeit. Mit geringer Entlohnung steigt auch das Risiko von Armut für Frauen, vor allem als Alleinerziehende und im Alter.

Vor der neuen Landesregierung in Sachsen-Anhalt stehen dabei wichtige Aufgaben, wie die tarifgerechte Bezahlung der Erzieherinnen und die Anpassung der Fördermittel für Vereine und Verbände, um endlich eine tarifgerechte Bezahlung zu ermöglichen. Für DIE LINKE bleibt ebenso die Forderung bestehen, die Landesregierung geschlechterquotiert aufzustellen und ein neues Gleichstellungsgesetz zu erarbeiten.

Sachsen-Anhalt braucht einen Sprung hin zu sozialer Gerechtigkeit und einem Mehr an Geschlechtergerechtigkeit, auch das ist für uns ein Ergebnis der vergangenen Landtagswahl.

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