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Fraktion DIE LINKE: Zustimmung zu Gerichtsentscheidung zum Lokführerstreik

Zur Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Chemnitz erklärt der verkehrspol. Sprecher der Fraktion Uwe Heft:

Zur Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Chemnitz erklärt der verkehrspol. Sprecher der Fraktion Uwe Heft:

"Die Entscheidung des Landesarbeitsgericht Chemnitz den Lokführern Arbeitskämpfe im Güterverkehr und Fernverkehr "zu gestatten" begrüßt DIE LINKE außerordentlich.
Das Landesarbeitsgericht Chemnitz stellt das legitime im Grundgesetz verankerte Recht jeder Gewerkschaft, in Tarifauseinandersetzungen zur Durchsetzung ihrer Interessen zu streiken, vom Kopf auf die Füße.

In der Tarifauseinandersetzung der GdL und der DB AG geht es schon lange nicht mehr um "nur" noch einen eigenständigen Tarifvertrag der Lokführer oder um 30 % mehr Lohn und Gehalt auf ein Eingangsgehalt der Lokführer von  1.970,00 Euro. Herrn Mehdorn und Frau Suckale ist die kämpferische, die Interessen ihrer Mitglieder wahrende GdL zur Herstellung der Börsenfreundlichkeit der DB AG mehr als ein Dorn im Auge.

Anders als Herr Hansen, Vorsitzender TRANSNET, schmiegen sich die 34.000 Lokführer nicht in die Privatisierungspläne des Bahnvorstandes ein, sondern kämpfen um ihre legitimen Rechte. Herr Mehdorn gönnt sich in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von ca. 60 % und die Lokführer sollen mit Almosen abgespeist werden."

Magdeburg, 2. November 2007

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