DGB-Maikundgebung mit Kritik an Sozial- und Rentenpolitik der Bundesregierung
Am 1. Mai, dem »Tag der Arbeit«, folgten mehrere hundert Einwohner und Gäste der Stadt der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB zur traditionellen Maikundgebung und Familienfest auf den Marktplatz Wernigerode. An zahlreichen Infoständen präsentierten sich die Gewerkschaften DGB, ver.di, IG Metall und GEW sowie die Parteien DIE LINKE, SPD und CDU den Bürgerinnen und Bürgern, informierten über ihre Arbeit und luden zu persönlichen Gesprächen ein.
Am 1. Mai, dem »Tag der Arbeit«, folgten mehrere hundert Einwohner und Gäste der Stadt der Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB zur traditionellen Maikundgebung und Familienfest auf den Marktplatz Wernigerode. An zahlreichen Infoständen präsentierten sich die Gewerkschaften DGB, ver.di, IG Metall und GEW sowie die Parteien DIE LINKE, SPD und CDU den Bürgerinnen und Bürgern, informierten über ihre Arbeit und luden zu persönlichen Gesprächen ein.
Nach der Eröffnung durch DGB-Kreisvorstand Kurt Auerswald und einem Grußwort des Dezernenten Volker Friedrich als Stellvertreter des Oberbürgermeisters, kritisierte Hauptrednerin Cornelia Borrmann von der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di-Sachsen-Anhalt die Sozial- und Rentenpolitik der Bundesregierung, die zu einer steigenden Zahl an Leiharbeit und Teilzeitjobs zu Niedriglöhnen und angesichts der Rente erst ab 67 geradewegs in die Altersarmut führe. Auch die Harzer LINKE-Bundestagskandidatin Evelyn Edler nahm gemeinsam mit Stadträten und Mitgliedern der Wernigeröder Linkspartei an der Maikundgebung teil und warb für die längst überfällige Westangleichung der Löhne und Renten, die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern und die Bekämpfung der Befristungen auf dem Arbeitsmarkt. Die Managergehälter und Dividenden wachsen ungezügelt, während kleine und mittlere Einkommen in den vergangenen zwei Jahrzehnten vielfach stagnieren und sogar sinken. Prekären Beschäftigungsformen wie Leiharbeit, Werkverträgen und Dauerbefristungen sagen wir entschlossen den Kampf an, da sie die Beschäftigten erpressbar machen und vor allem Jüngeren die Lebensplanung erschwert«, erklärt die LINKE-Kreisvorsitzende Edler.


