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Gemeinsam mit Sozialexpertin MdL Sabine Dirlich (l.) lud LINKE-Landtagsmitglied Evelyn Edler (r.) zum 4. Sozialfrühstück in vorweihnachtlicher Atmosphäre in ihr Wernigeröder Wahlkreisbüro ein.

MdL Evelyn Edler lud ein: Volles Haus und gute Gespräche beim Sozialfrühstück in vorweihnachtlicher Atmosphäre

MdL Evelyn Edler

MdL Evelyn Edler lud zum 4. Sozialfrühstück in ihr Wernigeröder Wahlkreisbüro ein. Gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin und Sozialexpertin Sabine Dirlich und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der den Teilnehmern in vertraulichen Gesprächen kostenlos Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Behörden gab:

Harzkreis. Die LINKE-Landtagsabgeordnete Evelyn Edler lud kürzlich zur vierten Auflage des Sozialfrühstücks in ihr Wernigeröder Wahlkreisbüro ein. Gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin und Sozialexpertin Sabine Dirlich und einem Fachanwalt für Sozialrecht, der den Teilnehmern in vertraulichen Gesprächen kostenlos Hilfestellung im Umgang mit Ämtern und Behörden gab, tauschten sich die beiden Abgeordneten in vorweihnachtlicher Atmosphäre mit den von Hartz IV, Niedriglöhnen oder Minirenten betroffenen Gästen über deren persönliche Situation und die aktuelle Gesetzeslage aus.  

Anlässlich der aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stellten Edler und Dirlich fest, dass viele Erwerbslose in den letzten Jahren nicht vom Beschäftigungsaufbau profitiert hätten. Der Jobaufschwung sei vor allem an langzeitarbeitslosen Menschen vorbeigegangen.  

Nach Ansicht der Abgeordneten müssen die politischen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass Arbeitsverhältnisse mit guten Arbeitsbedingungen entstehen, damit Menschen von ihrer Arbeit leben können. Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit bieten dafür im Regelfall nicht die Voraussetzungen. Scharf widersprechen müsse man auch der Ansicht einiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft, dass das Hartz IV-System das beste Arbeitslosen-Programm aller Zeiten sei.  

Das Gegenteil sei der Fall. Hartz IV habe für Verarmung, Stigmatisierung und Ausgrenzung von Millionen von Menschen gesorgt. Prekäre Beschäftigung wurde befördert und eine Lohnspirale nach unten in Gang gesetzt. Deshalb sprechen wir uns nach wie vor für die Überwindung des Hartz IV-Systems und dessen Ersetzung durch ein sanktionsfreies menschenwürdiges Existenzminimum aus.  

Insgesamt ergab sich im bis auf den letzten Platz gefüllten Wahlkreisbüro eine muntere Debatte und alle Anwesenden waren sich einig, die Gespräche beim nächsten Sozialfrühstück fortzusetzen, erklärte Gastgeberin Evelyn Edler abschließend.

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