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Gunter Schneider, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Burgenlandkreises

Klinikum Naumburg muß in kommunaler Trägerschaft bleiben!

Angesichts der dramatischen Situation, in dem sich das Klinikum des Burgenlandkreises befindet, und den sich daraus ergebenden finanziellen Folgen für den Burgenlandkreis, hat die Fraktion DIE LINKE der Entscheidung des Kreistages zugestimmt, die letztlich für das Klinikum den Weg in ein „Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung“ frei machte.

Diese Insolvenz in Eigenverantwortung scheint auch uns, trotz der noch zu erwartenden Probleme, die einzige Chance zu sein, um die stationäre Krankenhausversorgung in Naumburg und Zeitz zu erhalten und zukunftsfest zu machen - ausdrücklich an beiden Standorten!

Nur so ist es möglich, dass das Klinikum wieder Liquidität aufbauen und  Restrukturierungsmaßnahmen durchsetzen kann. Wir verbinden dies mit der nachdrücklichen Forderung, alles dafür zu tun, damit das Klinikum in kommunaler Trägerschaft verbleibt. Eine Privatisierung bringt gar nichts.

Dieses Dilemma, in dem nicht nur das Burgenlandklinikum steckt, sondern auch andere, vorwiegend kommunale Einrichtungen, ist vor allem auch das Ergebnis einer Krankenhauspolitik von Bund und Land, die besonders kleineren kommunalen Häusern schadet. Hier muss endlich gegengesteuert werden, damit sich auch dort Investitionen wieder lohnen, qualifizierte Arbeitskräfte wieder bereit sind, auch in kleinere Häuser zu gehen.


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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