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Jan Korte fordert Nachbesserungen für Kunst-, Kultur- und Veranstaltungsbranche

Harzkreis. Nur wenige Kunst- und Kulturschaffende empfinden die staatliche Unterstützung in der Corona-Pandemie als wirkliche Hilfe. Das hat eine Umfrage des Bundestagsabgeordneten Jan Korte (LINKE) ergeben.

„Kaum eine Branche ist von den Folgen der Corona-Pandemie mehr betroffen als die Veranstaltungsbranche. Kunst und Kultur sind mittlerweile existenziell bedroht. Um Abhilfe zu schaffen, hatte die Bundesregierung zwar finanzielle Mittel bereitgestellt, im Austausch mit den Betroffenen musste ich als Abgeordneter allerdings feststellen, dass es noch immer massive Probleme gibt“, teilt LINKE-Bundestagsabgeordneter Jan Korte mit.

Zweidrittel der Befragten entschied sich aufgrund der pandemiebedingten Einschnitte für die Beantragung staatlicher Hilfen, was aber lediglich etwa 20 Prozent der Betroffenen als wirkliche Hilfe empfanden. Bezogen auf die Soforthilfen gab es viel Kritik an den hohen Hürden für eine Zugangsberechtigung zu den Hilfen.

Außerdem wird die Wirksamkeit der Novemberhilfen, die sich oft nur auf Betriebskosten beziehen, kritisiert. Eine Ausweitung auf alle coronabedingten Ausfälle, um auch grundlegende Lebenserhaltungskosten abdecken zu können und eine zeitliche Ausdehnung, sind hier dringende Forderungen der Befragten. In diesem Zusammenhang taucht immer wieder der Wunsch nach einer grundsätzlichen sozialen Absicherung von Kulturschaffenden auf. Der Hauptwunsch aller Befragten ist letztendlich aber so schnell wie möglich direkt arbeiten zu können, um wieder ihr Publikum begeistern zu können.

„Als Oppositionsfraktion können wir Probleme oftmals nicht sofort beheben, aber es ist das Mindeste, dass wir darauf aufmerksam machen und die Regierenden zu Nachbesserungen auffordern. Als ersten Schritt habe ich daher einen Brief an die Kulturstaatsministerin Monika Grütters geschrieben, um sie über die Umfrageergebnisse zu informieren und ihr die alten, aber auch die neuen Problemfelder aufzuzeigen und sie zum Handeln aufzufordern“, teilt Jan Korte abschließend mit. Die Ergebnisse der Umfrage sind im Netz auf www.jankorte.de/ergebnisse-kultur veröffentlicht.


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Pressesprecher Alexander Sorge

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