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Jan Korte fordert finanzielle Planungssicherheit für Mehrgenerationenhäuser

Harzkreis. Das Bundesfamilienministerium unter Ministerin Franziska Giffey plant ab dem Jahr 2022 offenbar die Kürzung der jährlichen Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Darüber hat das „Bundesnetzwerk Mehrgenerationenhäuser“ den Bundestagsabgeordneten Jan Korte (LINKE) informiert. Dieser fordert nach Mitteilung seines Wahlkreismitarbeiters Christian Härtel in einem Schreiben an Ministerin Giffey nun Aufklärung über die Pläne der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung.

„Noch im Sommer 2020 wurde den Mehrgenerationenhäusern finanzielle Planungssicherheit versprochen und mit Beginn der Förderperiode ab dem 1. Januar 2021 eine Erhöhung der jährlichen Förderung um 10.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander – Füreinander“ zugesichert.“ Mit Blick auf die Mehrgenerationenhäuser, von denen es im Harzkreis unter anderem eines in Trägerschaft der GVS in der Blankenburger Oesig und ein weiteres in Halberstadt (Träger AWZ) gibt, hat der Linkspolitiker die geplante Erhöhung des Zuschusses natürlich sehr begrüßt.

Mittlerweile wurde Korte durch das Bundesnetzwerk darüber informiert, dass die aktuelle Fördersumme für alle Mehrgenerationenhäuser bundesweit bereits im nächsten Jahr wieder deutlich abgesenkt werden solle, was die Träger natürlich stark beunruhigt, klagt der Linkspolitiker. Von der Ministerin fordert der Abgeordnete in einem Brief und in einer Kleinen Anfrage im Bundestag nun Aufklärung über die Pläne des Ministeriums für die Zeit ab 2022 und macht sich zugleich für eine Verstetigung der aktuellen Förderung stark.

„Gerade mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Herausforderungen, denen sich die Häuser auch in der Harzregion beim Neustart nach der Pandemie stellen müssen, sehe ich keinen Spielraum für Kürzungen“, betont der LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte abschließend.


Pressekontakt

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