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Dr. Birke Bull-Bischoff und Nicklas Kurzweil (Co-Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE. Burgenlandkreis

Wieder mal Tönnies!

Erneut steht der Fleischfabrikant Tönnies in der Kritik. Machte der Konzern erst jüngst mit antibiotikaresistenten Keimen im Abwasser Schlagzeilen, gibt es bereits den nächsten Eklat. Der Konzern soll die Notsituation ukrainischer Flüchtlinge ausnutzen und schickt gezielt Personen an die Grenzen - nicht um zu helfen, sondern Arbeitskräfte anzuwerben. Tönnies bestätigte dieses Vorhaben der Presse. Nicht nur das hier gezielt die Notsituation hilfloser Menschen ausgenutzt wird, um diese auszubeuten, Tönnies “rettet” auch nur Personen, die arbeitsfähig sind. Renter*innen und Kinder werden an den Grenzen zurückgelassen. Ob die Flüchtlinge wissen wofür sie sich verpflichten, ist indes unklar. Zwar gab Tönnies mittlerweile aufgrund des medialen Drucks derartiges Vorgehen auf, doch bleibt die Frage nach dem Schicksal der Personen, die auf diese Weise angeworben wurden.

Stattdessen wäre es eine wünschenswerte humanitäre Geste, mit Geld, Personal und Netzwerken das Ankommen der geflüchteten Menschen aus der Ukraine wirksam zu unterstützen. Das tut derzeit die Zivilgesellschaft: viele Weißenfelser*innen, darunter auch viele Mitglieder der Partei DIE LINKE. im Burgenlandkreis.

Als Die Linke Burgenlandkreis verurteilen wir dieses Vorgehen scharf. Wir stehen solidarisch an der Seite von Geflüchteten und Vertriebenen und wenden uns vehement gegen Versuche ihre Notsituationen auszunutzen! Daher haben unsere Vertreter*innen in den kommunalen Parlamenten Anfragen zum Vorgehen des Konzerns an die Verwaltungen gestellt. Erfragt wird, ob auch hier im Burgenlandkreis angekommene Personen Opfer dieser Aktion geworden sind, was die Verwaltungen davon wussten und was sie gedenken zu tun. Wir erwarten vom Tönnies Standort Weißenfels maximale Transparenz und volle Kooperation bei eventuellen Untersuchungen der kommunalen Verwaltungen.


Pressekontakt

Pressesprecher:in
Anke Lohmann

Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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39108 Magdeburg

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Fax:      0391 732 48 48
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