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Nicole Anger, Thomas Lippmann

Schulprofile werden Opfer des Mangels – Schmalhans wird Küchenmeister

Am Magdeburger Hegelgymnasium erfuhren Schüler*innen sowie Eltern kurz vor den Sommerferien, dass der bilinguale Unterricht im Fach Geografie eingestellt werden muss. Der Grund ist der Lehrer*innen-Mangel. Dazu erklären die Magdeburger Abgeordnete Nicole Anger und der bildungspolitische Sprecher Thomas Lippmann:

»Fünf Jahre inkompetentes und hilfloses Agieren im Bildungsministerium, wenn es um die Unterrichtsunterversorgung geht, zeigen ihre Auswirkungen nicht erst jetzt. Das Hegelgymnasium in Magdeburg ist nur eine von vielen Schulen im Land, die Bildungsangebote und damit auch Schulprofile nicht mehr aufrechterhalten können.

Es ist sicher nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges, aber eine, die die betroffenen Schüler*innen und deren Eltern trifft, weil sie sich sehr bewusst für einen bilingualen Unterricht entschieden und die Schule entsprechend gewählt haben. Verbunden haben sie das mit ihren Ideen für die Gestaltung ihrer Zukunft. Derer werden sie nun beraubt. 

Das Land lässt die Kinder und Eltern als auch die Schulen mit den Problemen allein. In der Annahme, dass man mit der Öffnung des Schuldienstes für Seiteneinsteiger*innen schon alles getan habe, lehnt sich die Landesregierung zurück und hebt die Hände. Doch es ist mehr möglich und nötig, um dem grassierenden Mangel an Lehrer*innen zu begegnen – am Hegelgymnasium sowie auch an den vielen anderen Schulen im Land. Die desolate Personalpolitik wird am Beginn der neuen Wahlperiode so fortgesetzt, wie sie zuletzt aufgehört hat. Auch die neue Landesregierung wird eine Meisterin der Verdrängung sein.«


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

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