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Hendrik Lange

Agrarwissenschaften an der Uni Halle angesichts der ökologischen Transformation und des Klimawandels unbedingt erhalten!

Anlässlich der heutigen Proteste gegen die Kürzungen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg betont Hendrik Lange, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

»Die Herausforderungen in der Landwirtschaft sind mit Blick auf die fortlaufende ökologische Transformation in der Bewirtschaftung der Agrarflächen und des Klimawandels, der in Sachsen-Anhalt aktuell eine große Trockenheit verursacht, enorm. Deshalb sind Forschung und gute Ausbildung angehender Landwirte besonders wichtig. In Zeiten des Strukturwandels dürfen den Hochschulen im Land keinerlei Gelder entzogen werden.

Nicht nur die Agrarwissenschaften, sondern alle Fächer, müssen vom Abbau der Mittel verschont bleiben, besonders Fächer wie Musik- oder Sportwissenschaften. Die Vielfalt muss gewahrt werden. Darum fordert die Fraktion DIE LINKE Defizite dauerhaft auszugleichen. Die jetzt entstandene Diskussion demaskiert die Hochschulpolitik der Kenia-Koalition der vergangenen Jahre, in denen Kürzungen versteckt erfolgt sind. Landesmittel wurden gekürzt, um sie durch Bundesmittel zu ersetzen. Das widerspricht Vereinbarungen mit dem Bund und hat die finanzielle Lage der Hochschulen im Land um keinen Cent verbessert. Sie ist die fatale Bilanz der CDU-Regierungsjahre von Rainer Haseloff.

Gerade in den sogenannten Orchideenfächern, einem besonderen Aspekt der Uni Halle, wird die Axt angelegt. Besorgt sind wir auch darüber, dass Stellen von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen gestrichen und Lehrstühle nicht wieder besetzt werden sollen. Die anstehende Neubewertung der Strukturen in den Instituten für Mathematik und Pharmazie lässt befürchten, dass auch diese wichtigen Fächer ausgedünnt werden sollen. Die vorgeschlagenen Strukturumbrüche sind nicht wissenschaftsgeleitet, sondern folgen der eiskalten Logik des CDU-Finanzministers. Ein solches Unterfangen hat bereits einmal die Uni Halle in schwieriges Fahrwasser getrieben und nur marginale Einsparungen erbracht. Wenn es darum geht, die finanziellen Defizite der Hochschulen auszugleichen, haben die Uni Halle und auch die anderen Hochschulen die Fraktion DIE LINKE an ihrer Seite. Den Abbau von Strukturen sehen wir aber kritisch.«


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

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