Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Stefan Gebhardt, Mario Blasche

Wer in Auseinandersetzungen kriminelle Mittel einsetzt, muss den entschiedenen Widerspruch einer solidarischen Gesellschaft spüren.

Zur neuerlichen Gewalteskalation rund um die Gegenproteste gegen den Weiterbau der A 14 am letzten Wochenende erklären für den Landesverband DIE LINKE. Sachsen-Anhalt und den Kreisverband DIE LINKE. Stendal die Vorsitzenden Stefan Gebhardt und Mario Blasche:

Die Nachricht von Angriffen mit sogenannten Softair-Waffen auf einen Jugendlichen und ein Kind  am Seehäuser Bahnhof hat uns mit Entsetzen erreicht und macht uns betroffen. Der gewaltsame Übergriff auf friedliche Demonstranten, die sich  gegen den Weiterbau der BAB 14 im Raum Seehausen engagieren, setzt die Kette krimineller Angriffe auf die Umweltaktivisten fort. In den Augen von Rechtsextremen und Gewaltbereiten scheint der Einsatz von Gewaltkriminalität offensichtlich legitim zu sein. Sie fühlen sich als Vollstrecker aggressiver Parolen, wie sie insbesondere von Vertretern der AfD vor Ort verkündet wurden. Allerdings bleibt festzuhalten, dass auch Vertreter der CDU und einige Kommunalpolitiker in der Vergangenheit die Stimmung angeheizt haben. Wir fordern alle Verantwortlichen vor Ort auf, ein eindeutiges Zeichen gegen diese Anschläge auf die Demokratie und Sicherheit in unserem Land zu setzen. Da es sich offensichtlich um politisch motivierte Kriminalität handelt, wird DIE LINKE. im Landtag von Sachsen-Anhalt eine Sondersitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Verfassungsschutzes dazu beantragen.

Ob Gegner oder Befürworter des Weiterbaus der A 14, eins muss uns alle einen. Anschläge auf Menschen, die in dieser Frage eine andere Meinung vertreten, betreffen uns alle unabhängig von unserer eigenen Position in dieser Frage. In einer demokratisch verfassten Gesellschaft müssen unterschiedliche Positionen ausgehalten werden. Wer in dieser Auseinandersetzung kriminelle Mittel einsetzt, muss die Gegenwehr von allen spüren, egal wie man selbst zur A 14 steht.


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
Ebendorfer Straße 3
39108 Magdeburg

Telefon: 0391 732 48 50
Fax:      0391 732 48 48
presse(at)dielinke-lsa.de