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Henriette Quade

Taser-Werbung – Gewerkschaft muss sich Fragen stellen lassen

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Sachsen-Anhalt fordert den Einsatz von Tasern bei StreifenbeamtInnen – und lässt sich von der Herstellerfirma seit Jahren sponsern, so berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Hierzu erklärt die Abgeordnete Henriette Quade: Bereits am 22. März 2016 hat DIE LINKE die generelle Forderung nach dem Einsatz von Tasern strikt abgelehnt. Es bleibt nicht hinnehmbar, dass Taser zum alltagstauglichen Gegenstand für StreifenbeamtInnen gehören sollen. Soviel zur grundsätzlichen Ablehnung, und die wird auch künftig so bleiben.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Sachsen-Anhalt fordert den Einsatz von Tasern bei StreifenbeamtInnen – und lässt sich von der Herstellerfirma seit Jahren sponsern, so berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Hierzu erklärt die Abgeordnete Henriette Quade: Bereits am 22. März 2016 (s. hier) hat DIE LINKE die generelle Forderung nach dem Einsatz von Tasern strikt abgelehnt. Es bleibt nicht hinnehmbar, dass Taser zum alltagstauglichen Gegenstand für StreifenbeamtInnen gehören sollen. Soviel zur grundsätzlichen Ablehnung, und die wird auch künftig so bleiben.

 

Jetzt bekommt das Anliegen der Deutschen Polizeigewerkschaft noch ein weiteres „Geschmäckle“. Die Deutsche Polizeigewerkschaft, die sich seit geraumer Zeit für eine Aufrüstung der Polizei in Sachsen-Anhalt mit Elektroschock-Geräten stark macht, lässt sich Veranstaltungen von einem privaten Anbieter - der Firma Taser - offenbar in nicht unerheblichem Umfang sponsern. Damit tritt sie faktisch als Lobbyistin für diese Firma und deren Produkt auf. Dieser Eindruck wird von der öffentlich inszenierten Vorführung eines Tasereinsatzes durch die DPolG noch verstärkt. Für DIE LINKE haben derartig enge Verquickungen einen mehr als faden Beigeschmack.

 

Letztendlich müssen jedoch die Mitglieder der DPolG in eigener Verantwortung entscheiden, wie sie sich bezüglich dieses Vorgehens positionieren und Konsequenzen einfordern.


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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