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Bettina Kutz, Stefan Gebhardt (Landesvorsitzender)

Solidarisch mit den Beschäftigten bei Guardian in Thalheim

Die Belegschaft von Guardian in Thalheim (Bitterfeld-Wolfen) wird am Montag, 28. September 2020 von der IG BCE zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. 

DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Beschäftigten, die – 30 Jahre nach dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik Deutschland – um die Angleichung von Entgelt und Arbeitszeit kämpfen. 

Die Tarifverhandlungen sind zum Stillstand gekommen, da die Geschäftsführung sage und schreibe 7 Cent Lohnerhöhung pro Stunde angeboten hat. Das ist eine Provokation, weil dies nicht einmal annähernd die Inflation ausgleicht. Von einer Teilhabe am Unternehmenserfolg ganz zu schweigen. »Wer die Belegschaft provoziert, muss sich über die Reaktion nicht wundern«, sagt Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt. 

Die Gewerkschaft fordert in der aktuellen Tarifverhandlung die Anwendung des Flächentarifvertrages für alle Beschäftigten des Unternehmens. Das ist das Mindeste und gerecht. 

Die Eigentümer von Guardian mauern: Vor 10 Jahren hat die US-Investmentgesellschaft Koch Industries Inc. begonnen, Guardian zu übernehmen. 2017 war die Übernahme vollendet. Koch Industries ist die zweitgrößte nicht börsennotierte Gesellschaft der USA. Die Eigentümer sind Trump-Fans und unterstützen seine Wahlkämpfe aber auch Klimawandelleugner und konservative Think-Tanks mit großzügigen Spenden. Regelungen für den Umweltschutz lehnen sie ab und halten sie für »totalitäre Einmischung«. Sie sind »aus Prinzip« nicht bereit, mit der Gewerkschaft zu verhandeln und Tarifverträge abzuschließen. Diese unsoziale und gewerkschaftsfeindliche Politik stößt auch in den USA auf Widerstand der Arbeiterinnen und Arbeiter – zu unserem Land und zu unserer Tradition gehört ein solches Wildwest-Gehabe sicher nicht. 

»Wir stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten von Guardian und der IG BCE. Wir wünschen viel Erfolg im Kampf um gleiche Löhne und gleiche Arbeitszeiten. Die Tarifmauer muss jetzt weg.«, so Bettina Kutz, Direktkandidatin zur Landtagswahl 2021 im Wahlkreis 28-Wolfen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld).


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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