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Stefan Gebhardt

Kultur darf nicht auf dem Altar von Eitelkeiten und Parteiinteressen geopfert werden

Wie zu vernehmen ist, wird der Bereich Kultur künftig komplett in der Staatskanzlei angesiedelt. Dazu bemerkt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion Stefan Gebhardt: Die Kulturpolitik in der vorangegangenen Legislaturperiode war nicht alleine von Stiefmütterlichkeit geprägt, sie wies auch geradezu katastrophale Züge bis hin zu drastischen finanziellen Kürzungen auf. Wahrlich nicht nur DIE LINKE hegte die Hoffnung, dass diese Zeiten nun vorbei sein mögen. Stattdessen waren in den vergangenen Wochen eher Chaos, völlige Unklarheiten über die Zukunft des Kulturressorts bis hin zu täglich wechselnden widersprüchlichen Aussagen seitens der Regierung und der Koalition an der Tagesordnung – ein unwürdiger Zustand für das Kulturland Sachsen-Anhalt.

Wie zu vernehmen ist, wird der Bereich Kultur künftig komplett in der Staatskanzlei angesiedelt. Dazu bemerkt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion Stefan Gebhardt: Die Kulturpolitik in der vorangegangenen Legislaturperiode war nicht alleine von Stiefmütterlichkeit geprägt, sie wies auch geradezu katastrophale Züge bis hin zu drastischen finanziellen Kürzungen auf. Wahrlich nicht nur DIE LINKE hegte die Hoffnung, dass diese Zeiten nun vorbei sein mögen. Stattdessen waren in den vergangenen Wochen eher Chaos, völlige Unklarheiten über die Zukunft des Kulturressorts bis hin zu täglich wechselnden widersprüchlichen Aussagen seitens der Regierung und der Koalition an der Tagesordnung – ein unwürdiger Zustand für das Kulturland Sachsen-Anhalt.

Im Resultat der Streitereien, die nicht frei von peinlichem Ressort- und Postengeschacher waren, soll die Verantwortung für die Kultur nun komplett in der Staatskanzlei angesiedelt sein. Ob dies eine tragfähige Lösung ist, wird sich erst noch erweisen müssen. 

Angesichts der Bedeutung der Kultur für Sachsen-Anhalt kann nur der dringlichen Hoffnung Ausdruck verliehen werden, dass Landesregierung und Koalition ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Kräfte künftig nicht auf innerkoalitionäre und innerparteiliche Befriedungsstrategien, sondern auf die Entwicklung eben dieses Kulturlandes Sachsen-Anhalt richten wird. Die Kultur in diesem Land darf nicht auf dem Altar von Eitelkeiten und Parteiinteressen geopfert werden.


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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