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Angelika Hunger

Fukushima mahnt – Umstieg auf erneuerbare Energien wichtiger denn je

Zum fünften Jahrestag der Zerstörung des Kernkraftwerks in Fukushima erklärt die energiepolitische Sprecherin der Fraktion Angelika Hunger: Auch fünf Jahre nach der Zerstörung des Kernkraftwerks in Fukushima durch einen Tsunami erreichen uns Nachrichten, die zeigen, dass die Folgen besonders für die dort lebenden Menschen noch immer gravierend sind und es auch noch auf lange Zeit bleiben werden. Mit Wind und Wasser wird ständig radioaktive Belastung auch in entferntere Gebiete des Landes ausgetragen. Viele Menschen haben ihre Heimat für immer verloren, mehr als 100.000 Menschen leben immer noch evakuiert in kleinen Flüchtlingssiedlungen. Nun beginnt auch die Zahl der Krebserkrankungen zu steigen, besonders die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Kindern nimmt zu.

Zum fünften Jahrestag der Zerstörung des Kernkraftwerks in Fukushima erklärt die energiepolitische Sprecherin der Fraktion Angelika Hunger: Auch fünf Jahre nach der Zerstörung des Kernkraftwerks in Fukushima durch einen Tsunami erreichen uns Nachrichten, die zeigen, dass die Folgen besonders für die dort lebenden Menschen noch immer gravierend sind und es auch noch auf lange Zeit bleiben werden. Mit Wind und Wasser wird ständig radioaktive Belastung auch in entferntere Gebiete des Landes ausgetragen.  Viele Menschen haben ihre Heimat für immer verloren, mehr als 100.000 Menschen leben immer noch evakuiert in kleinen Flüchtlingssiedlungen. Nun beginnt auch die Zahl der Krebserkrankungen zu steigen, besonders die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Kindern nimmt zu.

Auch die immer wieder auftretenden Meldungen von Störfällen in europäischen Kernkraftwerken wie gerade in Fessenheim weisen nachdrücklich auf die Notwendigkeit hin, die Energieversorgung noch engagierter auf erneuerbare Quellen umzustellen.

Deutschland ist gerade dabei, sein Erneuerbare-Energien-Gesetz zu novellieren. Im Entwurf wird der Neubau von Anlagen durch Ausschreibungskontingente weiter abgebremst , bei Biogas fast unmöglich gemacht, Bürgerenergieanlagen werden benachteiligt und an den Rand gedrängt. Für Speicher oder die Verbindung der Bereiche Strom-, Wärme- und Mobilitätsversorgung gibt es keine Vorschläge.
Sachsen- Anhalt muss seinen Einfluss bei den Verhandlungen mit der Bundesregierung noch intensiver geltend machen, um diesen Gesetzesmängeln entgegen zu treten.


Pressekontakt

Pressesprecher Alexander Sorge

DIE LINKE. Sachsen-Anhalt
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